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Mietrecht

Neues Mietrecht: Vermieter soll Makler bezahlen


Veröffentlicht am 07.01.2014 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Wer bezahlt künftig den Makler?

Die Suche nach einer neuen Wohnung konnte speziell in den Großstädten Mecklenburg-Vorpommerns bislang nicht nur ein echtes Geduldsspiel werden, sondern vielmehr hohe Kosten nach sich ziehen. Neben der Miete war hierbei auch der Makler ein großer Kostenfaktor, da dieser doch stets durch den neuen Mieter bezahlt und übernommen werden musste. Doch genau dies soll sich nun mit dem neuen Mietrecht ändern, wenngleich Mieter sich nicht zu sehr über diese Neuigkeit und Idee erst einmal freuen sollten.

Vermieter soll Makler bezahlen

Die Regierung geht das Thema an

So schön die Nachricht auch klingt, dass der Mieter zukünftig den Makler bei einer neuen Wohnung nicht mehr bezahlen soll, so lange kann diese Umsetzung noch dauern. Das festgeschriebene Vorhaben der neuen Bundesregierung soll im Jahr 2014 angegangen werden, doch kann bis dato noch kein verlässlicher Termin genannt werden, an welchem diese Idee bzw. dieses Unterfangen in die Tat umgesetzt wird. Die Hintergründe für diese Änderung liegen vor allen Dingen darin begründet, dass der Makler zwar zu einem kleinen Teil für den neuen Mieter arbeitet, jedoch zu größten Teilen dem Vermieter dient, was durch das neue Mietrecht entsprechend berücksichtigt werden soll. Dabei soll nach dem so genannten "Bestellerprinzip" gehandelt werden, so dass der den Makler anrufende Vermieter diesen auch bezahlen soll.

Auswirkungen auf die Makler Branche

Während der Deutsche Mieterbund von diesem Vorhaben der neuen Bundesregierung sehr überzeugt und angetan ist, gibt es durchaus einige Bedenken auf der Seite der Makler. Generell wurde zu Beginn durchaus mitgeteilt, dass eine solche Umsetzung durchaus in Ordnung und gerecht wäre, doch musste inzwischen der Präsident des Maklerverbands mit seiner Aussage dahingehend doch wieder zurückrudern. Das ein solches Umdenken einsetzt ist nur allzu verständlich, denn der Makler Branche droht ein großes Geschäft durch die Hände zu gleiten und wegzubrechen. Muss der Vermieter und Eigentümer einer Wohnung zukünftig die Maklerkosten tragen, so werden gerade bei sehr nachgefragten Immobilien sicherlich oftmals keine externen Makler mehr eingeschaltet werden. Speziell in den Großstädten Mecklenburg-Vorpommerns wie Schwerin oder Rostock sind diesbezüglich Bedenken vorhanden, da der Vermieter aufgrund der starken Nachfrage fast sicher sein kann, dass er einen Mieter für sein angebotenes Objekt finden wird und sich somit sicherlich den Makler einsparen möchte. Doch selbst wenn ein Makler eingesetzt wird, so gehen Experten davon aus, dass dennoch großer Druck in der Makler Branche vorherrschend sein wird. Besonders die normalerweise angerechnete Provision von 2 Kaltmieten sind laut vielen Experten in Gefahr, da Vermieter doch durchaus aufgrund ihrer wirtschaftlichen Zwänge Druck auf die einzelnen Makler ausüben werden, um deren Preise und Maklerprovisionen entsprechend zu senken.

Mieter sollten sich nicht zu früh freuen

Die Idee des neuen Mietrechts wird sicherlich von den Mietern und suchenden Personen sehr positiv aufgenommen werden. Die Mieter sollten sich jedoch diesbezüglich auf gar keinen Fall zu früh freuen. Experten gehen davon aus, dass die Vermieter und Verwalter sich diese Gebühren und zusätzlich anfallenden Kosten zurückholen werden. Dabei ist eine Mietpreiserhöhung durchaus denkbar. Wäre beispielsweise eine Provision von 2380 Euro fällig, so könne bei einer durchschnittlichen Wohndauer von vier Jahren eine Mieterhöhung um 50 Euro diese Kosten für den Vermieter zurückspülen. Für den Mieter bedeutet dies jedoch, dass beispielsweise eine längere Mit- und Verweildauer in der dann neuen Wohnung Mehrkosten nach sich ziehen würde, welche sich nach dem alten Prinzip der Maklerprovision nicht ergeben würden. Zugleich werden auch höhere Abstandszahlungen für Küchen oder Badmöbel als Möglichkeit diskutiert, doch welche die Vermieter ihre Mehrkosten wieder einspielen könnten.

Fazit

Die Idee das Mietrecht hinsichtlich der Maklerprovision anzupassen erfreut viele Mieter. Es sollte jedoch auf die reale Umsetzung gewartet werden für eine Bewertung, denn immerhin drohen höhere Mieten oder Abstandszahlungen, um die neu aufgekommenden Kosten auf den Mieter erneut umlegen zu können.


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