Startseite | Preise | Registrieren | Login | Merkzettel | Mein Bereich

WOHNEN IN MV - Immobilien Mecklenburg-Vorpommern
Immobiliensuche in Mecklenburg-VorpommernBranchensuche in Mecklenburg-VorpommernImmobilien inserieren und vermieten oder verkaufenLoginbereich

Schnellsuche: Anzeigen Nr. oder WIMV-Nr.
Gefällts dir?

Immobilien-Nachrichten

Immobilienboom oder Immobilienblase?


Veröffentlicht am 16.01.2014 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Ist es ein Immobilienboom oder eher eine Immobilienblase?

Anleger haben seit der Finanzkrise ihre Gelder in scheinbar sichere Wohnimmobilien investiert. Die hohe Nachfrage, verbunden mit niedrigen Finanzierungskosten, haben die Preise in Mecklenburgs Städten wie Schwerin und Rostock rasant erhöht. Es stellt sich allerdings die Frage, ob diese Entwicklung nachhaltig ist oder ob auch in diesem Bereich eine Immobilienblase droht.

Immobilienblase oder Immobilienboom

Warnung vor der Immobilienblase

Die Worte des ehemaligen Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Otmar Issig, waren drastisch. Issig konstatiert in einem Presseinterview, dass die Notenbankbilanzen durch die Euro-Krise aufgebläht sind und bei Immobilien und Aktien eine neue Blase entsteht. Auch andere prominente Ökonomen bereitet der Immobilienboom Kopfzerbrechen. De facto sind in den vergangenen Jahren  die Immobilienpreise in Deutschland rasant angestiegen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), hat ermittelt, dass Immobilienpreise und Mieten seit 2010 je nach Index um 2,5-6,3 Prozent zugelegt haben. Dabei können diese Zahlen für ganz Deutschland irreführen. In wirtschaftlich schwachen Regionen, die sich jenseits der Ballungsgebiete befinden, sind die Preise sogar gesunken, während in und um Berlin, München und Hamburg auch prozentuale Anstiege im zweistelligen Bereich pro Jahr verzeichnet werden.

Boom begünstigt durch Risikoscheu

Gerade die neue Risikoscheu der Anleger hat dazu geführt, dass die Investitionen in Immobilien gestiegen sind. Das Geld floss seit der Euro-Krise wieder zurück nach Deutschland, anstatt in südeuropäischen Ländern investiert worden zu sein. In deutschen Ballungsgebieten war ein regelrechter Run auf Grundstücke zu beobachten. An guten Argumenten für diese Entwicklung mangelt es nicht. Gerade in deutschen Großstädten ist kein ausreichender Wohnraum vorhanden, weil über Jahre nicht ausreichend in neuen Wohnraum investiert wurde. Die jüngsten Entwicklungen sind allerdings besorgniserregend. So stiegen in München die Preise für Grundstücke, auf denen Eigentumswohnungen errichtet werden sollen, partiell pro Jahr um 31 Prozent an. Dieses Plus ist schwerlich mit rationalen Käufererwägungen zu begründen.

Niederlande als Negativ-Beispiel

In den Niederlanden hat sich bereits gezeigt, was geschieht, wenn sich der rasante Anstieg der Preise auf dem Immobilienmarkt in das Gegenteil verkehrt. Die Niederlande galten lange Zeit in der Eurozone als ein Beispiel der Stabilität. Doch die Immobilienblase platzt und erreicht erschreckende Ausmaße. Mittlerweile haben 1,3 Millionen Haushalte in den Niederlanden höhere Schulden, denen kein adäquater Immobilienwert gegenübersteht. Auf alle Haushalte bezogen, bedeutet dies, dass mittlerweile 60 Prozent der Hypothekenschulden den Gesamtwert der Immobilien in den Niederlanden erreicht haben. Die Quote dürfte weiter ansteigen, denn die Immobilienpreise sinken wahrscheinlich weiter.

Die Party geht weiter

In Deutschland scheint eine derartige Entwicklung derzeit nicht absehbar. Die Deutschen kaufen weniger auf Kredit als es seinerzeit in den Niederlanden, den USA und in Spanien der Fall war. In Deutschland ist die Kreditaufnahme trotz Immobilienboom nur minimal angestiegen. Doch niedrige Zinsen begünstigen den Immobilienboom. Bereits die Kenntnis um die gelockerte Geldpolitik verursacht eine Flucht in Sachwerte, was die Vermögenspreise nach oben treibt. Das ist unabhängig davon, ob sich die Käufer de facto mehr verschulden oder das Kapital anderweitig eingesetzt wird. Immer mehr internationale Investoren zieht es nach Deutschland, weil die Immobilienpreise vor der Euro-Krise nur minimal angestiegen sind. Trotz der Tatsache, dass ein Rückgang der Wachstumsraten zu verzeichnen ist, könnte die Party des billigen Geldes weitergehen.

Warnsignale des deutschen Immobilienmarktes

Immobilienkäufer müssen jedoch die längerfristigen Perspektiven beachten. Anders als Aktien sind Immobilien nicht für kurzfristige Spekulationen geeignet. Immobilien sind nicht so schnell abstoßbar, wenn sich die nächste Krise ankündigt. Aus diesem Grund sollten Immobilienkäufer den Einstieg in den boomenden Markt genau bedenken, auch und gerade wenn die Zinsen sehr niedrig sind. Der deutsche Immobilienmarkt zeigt bereits erste Warnsignale. So sind die Kaufpreise in letzter Zeit deutlich schneller angestiegen als die Mieten. Dabei sind Immobilien in Zentrumsnähe der deutschen Ballungsgebiete für Normalverdiener fast unbezahlbar, weshalb die gestiegenen Immobilienpreise nicht nachhaltig sein dürften.


Es wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegeben (0)             Bewertung schreiben

Weitere interessante News und Ratgeberthemen

- Immobilien-Nachrichten
- Ratgeber Vermieter
- Ratgeber Mieter
- Mietrecht
- Baufinanzierung
- Immobilienkauf
- Immobilienmarketing



Nach oben

Immobilien | Immobilien zum Kauf | Immobilien zur Miete | Hauskauf | Mietshaus | Eigentumswohnung | Mietwohnung | Gewerbeimmobilien | Grundstücke | Mietspiegel

Über uns | Presse | Umweltschutz | Verlinken Sie uns | Jobs | Preise | Hier werben | Kontakt | Haftungsausschluss | AGB

Ein Projekt vonDREILAUT werbeagentur - Copyright © WOHNEN IN MV - Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern Impressum | Hilfe | Sitemap | Orte