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15 Tipps um Heizkosten zu sparen - Ratgeber


Veröffentlicht am 17.06.2015 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Das Thema Heizkosten sparen ist jedes Jahr aktuell. Immer wenn die unerwünschte Abrechnung ins Haus flattert, nehmen wir uns vor künftig besser auf unser Heizverhalten zu achten und die Energiekosten zu senken. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, dieses Vorhaben effizient umzusetzen.

Heizkosten

1. Das Regulieren der richtigen Heiztemperatur

Zirka ein Viertel unserer verbrauchten Energie geht auf das Heizkosten-Konto. Deshalb ist es wichtig, dass die richtige Temperatur in den einzelnen Räumen herrscht. Für die unterschiedlichen Räume im Haus gibt es die passenden Temperaturen. In Wohnräumen sollte die Temperatur bei etwa 20 Grad liegen. Das Thermostat wird dafür auf Stufe 3 gestellt. Für das Badezimmer gilt eine optimale Temperatur von 23 Grad. Dafür wird das Thermostat zwischen 3 und 4 gestellt. Und auch im Kinderzimmer sollten angenehme 22 Grad herrschen. Im Schlafzimmer darf es ruhig etwas kühler zugehen. Hier werden in der Regel 15 bis 16 Grad als angenehm empfunden. Das gilt auch für die Küche. Dazu ist es ausreichend das Thermostat auf Stufe 2 zu stellen. Ungenutzte Räume müssen nur bedingt geheizt werden. Es genügt die Einstellung auf Stufe 1 am Thermostat. Als Faustregel gilt: Pro eingespartem Grad Temperatur lassen sich auch ca. 6 Prozent Heizungskosten einsparen.

2. Nicht zu kühl und nicht zu warm

Wird aufgrund der Kosteneinsparung zu wenig geheizt, dauert es umso länger bis die Räume wieder aufgeheizt sind. Insbesondere dann, wenn die Temperatur unter 12 Grad sinkt. Darüber hinaus können Räume welche zu wenig oder zu selten beheizt werden, von Schimmel befallen werden können. Das lässt sich darauf zurückführen, dass die Feuchtigkeit an kalten Wänden kondensiert. Deshalb sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass in den Räumen eine Temperatur von mindestens 15 Grad herrscht. Auch das übermäßige Heizen ist nicht angebracht. Wenn ein Raum ständig und übermäßig beheizt wird, sinkt die Luftfeuchtigkeit und das Risiko für Erkältungen und Atemwegserkrankungen steigt.

3. Wenig beheizte Zimmer isolieren

Sofern zwischen einem beheizten und einem wenig bis gar nicht beheiztem Raum eine Tür vorhanden ist, sollte diese unbedingt geschlossen werden. Andernfalls kühlen die beheizten Räume schnell aus und die nicht geheizten Räume wärmen sich unnötig auf. Darüber hinaus steigt die Gefahr der Kondenswasserbildung, welches sich an den Außenwänden der kühlen Zimmer bilden kann. Das passiert, wenn die warme Luft aus anderen Räumen in die kühleren Zimmer vordringt. Aus diesem Grund sollten Schlafzimmer morgens gelüftet werden. Damit kann die über Nacht entstandene Feuchtigkeit besser abziehen.

4. Das Heizen im Urlaub

Bevor es in den Urlaub geht, sollten die Heizkörper nicht komplett ausgeschaltet werden. Es ist empfehlenswert, alle Heizkörper kontinuierlich weiterlaufen zu lassen. Für den kurzen Zeitraum von Urlaubsreisen erweist sich eine konstante Temperatur von 12 Grad als ideal. Handelt es sich um eine sehr kurze Abwesenheit von nur ein oder zwei Tage, so gelten 15 Grad als die ideale Raumtemperatur.

5. Die Nutzung von steuerbaren Thermostaten

Programmierbare beziehungsweise steuerbare Thermostate haben den entscheidenden Vorteil, dass die Bewohner des Hauses ihre Wärmezufuhr individuell regeln und anpassen können. Die Thermostate verfügen über Steuerelemente, mit denen auf die Minute genau bestimmt werden kann, wann die Temperatur steigen oder sinken soll. Damit kann die Wärmezufuhr in der Nacht automatisch gesenkt und in den Morgenstunden wieder hochgefahren werden. Besonders praktisch sind die individuellen Einstellungen welche sich auf die einzelnen Wochentage anpassen lassen. Das hat den Vorteil, dass auch am Wochenende die passende Temperatur herrscht, wenn die Bewohner die meiste Zeit zu Hause verbringen.

6. Heizkörper freihalten

Wer Heizkosten sparen möchte, sollte darauf achten dass die Heizkörper nicht zugestellt sind und ihre Wärme uneingeschränkt abgeben können.

7. Heizkörper regelmäßig entlüften

Alle Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden. Die Notwendigkeit der Entlüftung macht sich immer dann bemerkbar, wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern. Dieses Gluckern weist darauf hin, dass sich zu viel Luft im Heizkörper befindet. Idealerweise werden die Heizkörper einmal im Jahr entlüftet. Damit lassen sich etwa 15 Prozent der Heizkosten einsparen.

8. Das richtige Lüften

Das richtige Lüften ist sehr wichtig, wenn es um das Einsparen von Heizkosten geht. Vier Personen tragen in einem Haushalt dazu bei, dass bis zu 10 Liter Wasser verdunsten. Damit die Wände keinen Schimmel ansetzen, muss diese Feuchtigkeit abziehen können. Deshalb sollte zweimal täglich für jeweils 10 Minuten gelüftet werden.

9. Fenster nicht dauerkippen

Wer seine Fenster gekippt offen hält, hat auch viel frische Luft in seinen Räumen, keine Frage. Das wirkt sich aber auch negativ auf die Heizleistung aus. Denn diese wird damit unnötig in die Höhe getrieben. Bis die warme Luft die kalte ersetzt hat, dauert es nämlich 75 Minuten. Es steigt das Risiko für Schimmelbildung.

10.  Fenster über Nacht schließen

Um die warme Luft in den Räumen zu halten, sollten die Fenster über Nacht geschlossen bleiben.  Das gilt auch für Fensterläden und Rollläden, welche ebenfalls gut verschlossen sein sollten. Am Morgen sollte dann aber gut durchgelüftet werden.

11.  Rollladenkästen und Heizkörpernische

Die Rollladenkästen in Altbauten sollten unbedingt gut gedämmt werden. Hier dringt in der Regel kalte Luft ein. Fenster werden hingegen oft durch doppelte Verglasung isoliert. Doch die Rollladenkästen werden meistens vergessen. Um die Kästen nachträglich zu isolieren, eignen sich weiche Dämmmatten, welche von innen an die Kästen geklebt werden. Das selbe gilt für Heizkörpernischen. Hier zieht oft kalter Wind in die Wohnung, da die Wände hier meistens sehr dünn sind. Das nachträgliche Dämmen wird unverzichtbar, wenn Heizkosten eingespart werden sollen.

12. Wände und Heizungsrohre

Wird das Haus saniert, ist es wichtig die Fassade zu dämmen. Damit bleibt im Sommer die Hitze draußen und im Winter dringt keine kalte Luft in die Wohnung.

13. Abgedichtete Fenster

Wenn Heizkosten eingespart werden sollen, müssen die Fenster auf Dichtigkeit überprüft werden. Schließlich bringt auch die doppelte Verglasung nichts, wenn die Rahmen nicht ausreichend abgedichtet sind und kalte Luft eindringen kann.

14. Türen abdichten

Das Abdichten gilt aber nicht nur für die Fenster, sondern auch für die Türen. Für das Abdichten eignen sich Schaumstoffstreifen, welche ganz einfach aufgeklebt werden. Auch Zugluftstopper erweisen sich als sinnvoll, wenn die kalte Luft draußen bleiben soll.

15. Das Warten der Heizungsanlage

Die Heizungsanlage sollte mindestens einmal im Jahr gewartet werden. Das betrifft vor allem Hausbesitzer. Die Wartung sollte jedoch nur einem Fachmann vorgenommen werden. Dabei wird überprüft, ob der Brenner richtig eingestellt ist und gegebenenfalls nachjustiert. Damit können bis zu 5 Prozent Heizkosten pro Jahr eingespart werden.

Interessante Links:

Gaspreise können Sie unter verivox.de/gaspreise/ vergleichen.

Weiter interessante Tipps, um Heizkosten zu sparen finden Sie hier: www.heizsparer.de/spartipps und auf der Seite des Mieterbundes: www.mieterbund.de/service/heizkosten-sparen.html.


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