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Ratgeber Mieter

Die besten Tipps gegen einen feuchten Keller


Veröffentlicht am 30.06.2015 von | Mehr Informationen zur Redaktion


In vielen Kellern sind Feuchtigkeit und Nässe ein großes Problem. Die Nachteile, die daraus resultieren, sind sehr vielfältig. Nicht nur die Wohnqualität sinkt, sondern ebenso die Heizkosten steigen. Auch das Mauerwerk selber kann einen hohen Schaden annehmen. Bei einer großflächigen Ausbreitung können umfangreiche Sanierungsarbeiten häufig nicht verhindert werden. Nicht zu vergessen sind die gesundheitlichen Folgen, welche aufgrund der Schimmelbildung auftreten können. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie die Ursachen finden, um das Problem zu lösen. Der folgende Beitrag gibt nützliche Tipps.

Schimmelbildung

Ursachen für den Schimmel im Keller

Es gibt verschiedene Ursache für Schimmel und Feuchtigkeit, beispielsweise:  

* Falsches Lüften
* Undichte Kellerwände
* Wasserschaden
* Keine oder schlechte Wärmedämmung an den Kellerwänden

Richtiges Lüften

In der Regel ist ein Keller im Vergleich zu den oberen Wohnräumen kühler, was insbesondere im Sommer der Fall ist. Bei einem geöffneten Kellerfenster bildet sich schnell Tauwasserniederschlag. Die warme und feuchte, in den kälteren Keller strömende Sommerluft kühlt hier ab und kondensiert, denn kalte Luft bildet weniger Wasserdampf. Dies führt auf Dauer zu Feuchtigkeit im Keller. Bereits zwei oder drei Tage später kann sich dadurch Schimmel bilden. Aus diesem Grund ist es ratsam, im Sommer nur nachts zu lüften und dies auch nur dann, wenn die Temperaturen draußen kälter sind als im Keller.

Auf ausreichende Wärme achten und Luftfeuchtigkeit messen

Die Wände und Decken von unbeheizten Räumen kühlen schnell aus, wodurch sich auf den kalten Oberflächen Kondenswasser niederschlägt. Um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden, sollte die Temperatur in einem bewohnten Keller daher etwa 17 Grad betragen. Dies dient dem Erhalt der Baukonstruktion. Ein Keller, der ständig kühler ist, sollte beheizt werden. Die Investition für einen Heizkörper ist auf jeden Fall lohnenswert, denn wenn sich die Feuchtigkeit im Keller breit gemacht hat, sind Sanierungsmaßnahmen sehr teuer. Die Wärme in einem Keller geht zudem nicht verloren, da sie in die oberen Geschosse strömt,  wodurch hier weniger geheizt werden muss. Die Luftfeuchtigkeit sollte im Keller in regelmäßigen Abständen mit einem Hygrometer geprüft werden. Sie sollte 65 Prozent nicht überschreiten, da sich bei einer dauerhaft zu niedrigen oder zu hohen Luftfeuchtigkeit schnell Schimmel bildet.

Bei Feuchtigkeit Sofortmaßnahmen einleiten

Nachdem die Ursache geklärt wurde, sind die Maßnahmen vom Schadensfall abhängig. Doch ganz gleich, woher die Feuchtigkeit kommt, beispielsweise durch einen Rohrbruch, mit einem Belüftungsgerät, welches erworben oder geliehen werden kann, ist es möglich, für eine erste Trocknung zu sorgen. Sind die Außenwände aufgrund des Alters des Gebäudes nicht mehr dicht, ist eine Sanierung des Kellers erforderlich. Als schnelle Maßnahme ist es empfehlenswert, den Keller zu beheizen, doch dies ist lediglich eine vorübergehende Lösung. Auf Dauer ist nur eines hilfreich: die Ursache zu beseitigen. Ist der Keller dauerhaft feucht, ist es notwendig, diesen trocken zu legen. Dies bedeutet, dass er neu abgedichtet werden muss. Wenn Sie damit zu lange warten, gefährden Sie die gesamte Bausubstanz des Hauses.

Wie erfolgt die Sanierung?

* Grundierung: Bevor die Grundierung mit einem Pinsel aufgetragen wird, muss alles gesäubert werden.
* Bitumendickbeschichtung: Die Kellerwand wird durch die schwarze Masse wasserdicht.
* Dämmplatten: An der Kellerwand werden mit etwas Bitumenmasse noch zusätzliche Dämmlatten fixiert, da durch einen unbeheizten Keller viel Wärme verloren geht. Aus diesem Grund ist die Dämmung wichtig.
* Drainage-Platten: Durch die kleinen Kanäle, die in diese Platten gefräst sind, wird die Feuchtigkeit in das Erdreich abgeleitet. Dadurch wird verhindert, dass diese in die Hauswand eindringt. Zudem liegt über den Platten ein Flies, wodurch feuchte Erdpartikel herausgefiltert werden und die Kanäle der Drainage-Platten nicht verstopfen.

Quelle: http://www.innotech-team.de/schadensfaelle/feuchter-keller/

Verstopfter Dachablauf - eine mögliche Ursache

Zeigt sich in einer Ecke eines Kellerraums ständig ein feuchter Fleck, kann ein verstopftes Dachablaufsystem der Grund hierfür sein. In diesem Fall staut sich das ablaufende Regenwasser in der Rinne des Daches und drückt durch die Mauer. Um dies zu vermeiden, sollte ständig dafür gesorgt werden, dass die Dachrinnen und Fallrohre frei sind.

Feuchte Keller im Mietshaus

Mieter müssen feuchte Kellerräume in Mehrfamilienhäusern nicht akzeptieren, da der Vermieter verpflichtet ist, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. Bestand dieses Problem bereits beim Einzug, kann die Miete maximal zehn Prozent gemindert werden.


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