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Ratgeber Mieter

Mietminderung: das sollten Sie wissen!


Veröffentlicht am 17.09.2015 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Mietminderung

Wann darf ich die Miete mindern?

Eigentlich ist es ganz einfach: Nur wenn die Wohnung zu 100 Prozent in Ordnung ist, gibt es auch 100 Prozent Miete. Aber Mängel wie Lärm, Schäden oder Schimmel berechtigen zur Mietminderung. Wer hierbei Fehler macht, riskiert sogar eine Kündigung.

Was sind eigentlich Wohnungsmängel?

Wenn Sie ihre Wohnung nicht wie gewünscht nutzen können, dann liegt ein Mangel vor. Ein Mangel ist es beispielsweise, wenn die Wohnung als ruhig gelegen angeboten wird, aber tatsächlich alle 20 Minuten ein Güterzug vorbeirauscht. Dies gilt auch für den Ausfall des Aufzuges.

Dennoch können Mängel nur geltend gemacht werden, wenn der Vermieter daran keine Schuld trägt – wie bei Lärmbelästigungen durch Straßenbauarbeiten zum Beispiel.

Wann müssen Mängel gemeldet werden?

Wenn Sie Mängel bemerken, sollten Sie diese am besten sofort melden. Denn wenn der Schaden durch die Verzögerung größer wird und der Vermieter nicht benachrichtigt wird, haftet der Mieter selbst. Von daher sollte man dem Vermieter schriftlich Bescheid geben.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass man für die Behebung von Mängeln angemessene Fristen setzen darf.

Beispielsweise bei einem Heizungsausfall im Winter kann man dem Vermieter ein bis zwei Tage für die Reparatur geben, bei einem kaputten Dach, sollten es sechs Wochen sein. Die Miete darf man dann mindern, wenn der Vermieter den Schaden bis zu der gesetzten Frist nicht behebt.

In welcher Höhe kann ich die Miete mindern?

Die Höhe der Mietminderung richtet sich grundsätzlich danach, wie stark die Beeinträchtigung ist.

Es ist Vorsicht geboten da es hierbei keine gesetzlichen Richtlinien gibt. Es kann zu einem Zahlungsverzug kommen, wenn man zu viel Miete zurück behalten sollte und darauf könnte dann eine fristlose Kündigung folgen. Daher ein Tipp: Wenn man die Miete in einer bestimmten Höhe mindern will, sollte man dies dem Vermieter schriftlich mitteilen, von der Miete kann der Betrag dann einfach abgezogen werden.

Wann darf man die Miete nicht mindern?

Man darf die Miete sicher nicht kürzen, wenn der Mangel, entweder schon beim Einzug bekannt war, selbstverschuldet vom Mieter ist oder völlig unerheblich ist, wie beispielsweise eine verkratzte Fahrstuhlwand oder ein Fliesenriss.

Wann darf der Mieter Schadenersatz verlangen?

Dass der Mieter einen Anspruch auf Mietminderung, als auch auf Schadenersatz hat, kann auch vorkommen.

Damit es zu so etwas kommt, muss die Wohnung schon vor Mietbeginn mangelhaft gewesen sein und der Schaden nicht rechtzeitig behoben worden sein oder der Mangel wird vom Vermieter verschuldet. Wenn beispielsweise der Schreibtisch des Mieters beschädigt wird, wenn der Vermieter versäumt hat die Sicherheit der Rohre zu prüfen und es so zu einem Wasserschaden kommt. Der Vermieter muss dann das Möbelstück ersetzen, wobei aber nicht der Neupreis gilt.

Sollte auf dem Schreibtisch zum Beispiel, ein Computer gestanden haben und es gegebenenfalls zu einem Verdienstausfall gekommen sein, da das Gerät beschädigt worden ist, muss der Vermieter auch dafür aufkommen.

Wann muss man die Mängel selbst bezahlen?

Ganz klar, man muss für einen Schaden den man selbst verursacht hat auch kostenpflichtig aufkommen und diesen bezahlen.

Wann darf der Mieter die Mängel selbst beseitigen?

Der Mieter darf den Schaden selbst beseitigen, wenn der Vermieter den gemeldeten Mangel nicht innerhalb der gesetzten Frist beseitigt. Hierbei können die Arbeitsleistung und die Materialkosten dem Vermieter vom Mieter in Rechnung gestellt werden.

Wann darf man die gesamte Miete zurückbehalten?

Man kann die gesamte Miete einbehalten, wenn der Vermieter auch nach mehrfachen Mahnungen den Schaden nicht beseitigt hat. Dabei sollte man aber beachten, dass der zurückbehaltene Betrag, im Unterschied zur Mietminderung, nach Behebung des Mangels wieder zurückgezahlt werden muss.


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