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Leben im Alter - mit einer altersgerechten Wohnungseinrichtung


Veröffentlicht am 10.05.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Leben im Alter - mit einer altersgerechten Wohnungseinrichtung

Die meisten Menschen möchten ihren Lebensabend, soweit es die Gesundheit zulässt, in der gewohnten häuslichen Umgebung verbringen. Hier fühlen sie sich wohl und pflegen in ihrem Umfeld zahlreiche soziale Kontakte. Senioren schätzen, dass sie auch im Alter in die Gesellschaft integriert sind und ja nach körperlicher Konstitution am täglichen Leben teilnehmen können.

Doch in vielen Fällen sind Wohnungen und Häuser nicht barrierefrei. Spätestens dann, wenn in naher Zukunft erkennbar ist, dass die spürbare Einschränkung der individuellen Mobilität und der körperlichen Fitness der Bewohner bevorsteht, sollte über einen entsprechenden Umbau und eine altersgerechte Wohnungseinrichtung nachgedacht werden. Die Maßnahmen sind vom Zustand der Wohnung sowie von den persönlichen Vorstellungen der Bewohner abhängig.

Bedarfsgerechte Auswahl treffen

Nach Angaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Familienministerium, abgekürzt: bmfsfj) gibt es im Grunde keine Wohnform, die tatsächlich auf den individuellen Bedarf älterer Menschen zugeschnitten ist. Wer nicht bereit ist, sich noch einmal zu verändern, sondern vielmehr in seinen gewohnten vier Wänden das Leben genießen möchte, sollte bedenken, dass teils umfangreiche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um sowohl die Wohnsituation als auch die Lebenssituation bedarfsgerecht zu gestalten. Barrierefreiheit in der Wohnung bedeutet, dass man sich auch bei Geh - und Bewegungsbeschwerden selbstständig fortbewegen kann. Sicherheit, Selbstständigkeit und Aktivität finden hierbei einen gemeinsamen Nenner.

Wichtige Hilfsmittel erleichtern den Alltag

Bevor es an den möglichen Umbau geht, sollte man über verschiedene Hilfsmittel nachdenken, die den Alltag innerhalb der Wohnung angenehm und sicher werden lassen. So empfiehlt es sich beispielhaft, Haltegriffe überall dort zu montieren, wo ein sicherer Halt benötigt wird oder andere bauliche Veränderungen vorzunehmen wie exemplarisch

  • Im Bad, um in die Dusche oder auf die Toilette zu gelangen

  • Im Flur oder an Balkontüren, um ohne Probleme über Schwellen und andere Hindernisse zu gelangen

  • Angepasste Höhe von Sitzmöbeln (erleichtert das Hinsetzen und Aufstehen)

  • Technische Geräte sollte immer erreichbar sein (Fernseher, Küchengeräte, auch aus dem Rollstuhl)

  • Vollständiges Entfernen oder sicheres Befestigen von Stolperfallen wie Teppiche oder Läufer

  • Ausreichend standfestes Mobiliar

  • Installation eines Hausnotrufsystems

  • Treppenlift in Betracht ziehen

Zu den elementaren Hilfsmitteln zählen sicherlich auch Toilettenhilfen und Duschhocker, wie sie auch in spezialisierten Onlineshops wie semed erhältlich sind. Insbesondere das morgendliche Duschen und die Körperhygiene sind für die meisten Senioren ein perfekter Start in den Tag und mit Wohlbefinden und Annehmlichkeiten verbunden. Mit hochwertigen Duschhilfen lassen sich Unfallrisiko und die damit verbundene Verletzungsgefahr erheblich reduzieren. Langes Stehen entfällt, so dass eine komfortable und zugleich sichere Körperpflege gewährt ist. Die Duschhocker stehen in unterschiedlichen Ausführungen bereit und sind daher optimale auf die individuellen Bedürfnisse der Besitzer zugeschnitten.

Die Krankenkassen übernehmen daher auch die Kosten für Duschstühle und Duschhocker, sofern die Betroffenen anspruchsberechtigt sind. Eine diesbezügliche Prüfung wird durch die Kassen vorgenommen, falls in diesem Zusammenhang keine ärztliche Bescheinigung bereits vorliegen sollte. Sind Pflegemittel erforderlich, werden diese durch die Pflegekassen bezuschusst oder gänzlich getragen. (Hausnotruf, Kopfwaschsysteme, Handschuhe, Desinfektionsmittel).

Förderungen sind möglich

Umbaumaßnahmen für ein barrierefreies Zuhause sind oftmals mit nicht geringen Kosten verbunden. Der Staat sowie diverse Kommunen unterstützen die Betroffenen Barrieren zu vermeiden oder abzubauen. So können über entsprechende Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zinsvergünstigte Darlehen von bis zu 50.000 Euro beantragt werden. Alternativ kann aber auch ein Investitionszuschuss in Höhe von 6.250 Euro pro Wohneinheit gewählt werden. Wie in einem Online Bericht auf pflege.de überdies nachzulesen ist, müssen hier jedoch die Vorgaben nach einer festgeschriebenen DIN-Norm erfüllt sein. (DIN-Norm 18040-2).

Neben der KfW-Förderung beteiligen sich auch die Pflegekassen finanziell an den Umbaumaßnahmen, sofern bestimmte Voraussetzungen und Kriterien erfüllt werden. Eine Unterstützung in Höhe von bis zu 4.000 Euro wird dann einmalig für Maßnahmen zur Barriere Reduzierung gewährt, sofern diese tatsächlich für den aktuellen Zustand des Versicherten erforderlich sind. Dieses bedeutet, dass dessen Lebenssituation deutlich verbessert wird und seine Einschränkungen dadurch bis zu einem hohen Grad behoben werden können. Verändert sich die Situation des Betroffenen, können erneut Zuschüsse beantragt werden. (Erforderlichkeit neuer Maßnahmen)


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