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Ratgeber Vermieter

Als Vermieter die Kreditwürdigkeit überprüfen


Veröffentlicht am 30.09.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Wenn Sie eine Immobilie besitzen und daraus Mieteinkünfte erhalten möchten, brauchen Sie solvente und verlässliche Mieter. Das Problem ist aber, dass Sie diese Einschätzung selbst treffen und noch vor der Unterzeichnung des Mietvertrages abschätzen müssen, ob der künftige Mieter diese Eigenschaften mitbringt. Das sehr mieterfreundliche deutsche Mietrecht macht es Ihnen im Nachhinein schwer, Ihre Entscheidung zu revidieren. Befolgen Sie also diese Hinweise und lassen Sie Umsicht walten.

Bonität und Wahrscheinlichkeiten

Die Bonität eines Bewerbers ist das wohl wichtigste Kriterium, wenn es um die Auswahl des künftigen Mieters geht. Dabei sollte man sich zunächst auf die nackten Zahlen verlassen. Eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung sowie Nachweise zum geregelten Einkommen sind das Fundament, auf dem Ihre Entscheidung fußen sollte. Trotzdem bleibt natürlich ein gewisses Restrisiko, dass Sie als Vermieter tragen. Um dieses Restrisiko zu minimieren, kann man sich gewisser Statistiken und Algorithmen bedienen. Bewerber mit Jobs in eher unsicheren oder kriselnden Betrieben haben ein höheres Risiko, Einkommensverluste zu erleiden. Hingegen zeigen Selbständige und Freiberufler häufiger als angenommen ein konstanteres Einkommen und haben zudem kurzfristige Wachstumsmöglichkeiten. Gegen den unwahrscheinlichen Fall, echten und kriminellen Mietnomaden auf den Leim zu gehen, helfen solche Berechnungen aber leider auch nicht.

Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Bank

Waren Sie schon einmal auf Kreditportalen wie onlinekredite.org? Dort geht es prinzipiell immer um den Zinssatz und die Bonitätsanforderungen. Je besser die Bonität, umso attraktiver der Kredit. Wenn Sie Mieter suchen, sollten Sie also ebenso viel Wert auf deren Bonität legen und sich wie ein Kreditinstitut verhalten. Es sind Vermietern gewisse Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Auskünfte oder Nachweise des Bewerbers zu sichten. Doch letztendlich entscheiden Sie, an wen Sie vermieten und Sie tragen das Risiko. Fragen Sie also ruhig nach Einkommensbescheinigungen des Arbeitgebers oder der Selbstauskunft der Schufa, auch wenn manche Bewerber das befremdlich finden könnten. Im Einzelfall kann es auch angemessen sein, die Kontoauszüge des Bewerbers anzufordern, um die Einkommensverhältnisse besser abschätzen zu können. Vor allem bei Selbständigen mit stark schwankendem Einkommen sagen diese oft mehr aus als veraltete Steuererklärungen. Nicht zuletzt sollten Sie unbedingt darauf achten, dem Mieter den Zutritt zur Wohnung erst nach Eingang der Kautionsrate und der ersten Miete zu gestatten. Das macht eine Aufhebung des Mietvertrages im Bedarfsfall deutlich einfacher.

Mit dem Makler zu Auskunftsdateien

Ihnen als Vermieter steht eine Reihe von Verzeichnissen offen, mit deren Hilfe Sie besser eine Entscheidung über künftige Mieter treffen können. Dazu gehört zum Beispiel das öffentliche Schuldnerverzeichnis. Als Vermieter haben Sie ein Recht auf Einsicht in jenes Verzeichnis, wenn Ihnen sonst wirtschaftliche Nachteile drohen. Seit 2013 gibt es dazu ein Online-Portal, über das Schuldner erfasst werden. Allerdings läuft noch bis 31.12.2017 eine Übergangszeit, in dem beide - also das alte Verzeichnis auf dem Amt und das neue elektronische – parallel laufen. Dabei werden Einträge aus dem alten Verzeichnis nicht in das neue übertragen. Da das Abfragen oft sehr komplex und zeitraubend ist, empfiehlt es sich, hier einen erfahrenen Makler einzusetzen, der zudem oft über wertvolle Verbindungen zu weiteren Auskunfteien hat. Alternativ kann auch der Mietinteressent selbst eine Auskunft abfragen und dann Ihnen vorlegen. Ein Makler, der Kunde bei einer großen Auskunftei wie etwa der Schufa ist, kann zusätzlich dort Informationen einholen.

Selbstauskunft und Menschenkenntnis

Die Selbstauskunft des Mietinteressenten ist zwar mittlerweile obligatorisch, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Eine vorsätzliche Lüge kann nur vor Beginn des Mietverhältnisses zur Auflösung des Vertrages führen. Wohnt der Mieter schon im Objekt, ist er dennoch zunächst vom Mietrecht geschützt. Es kommt also trotz aller Zahlen und Auskünfte auch immer sehr auf Ihre Menschenkenntnis an. Führen Sie in jedem Fall ein persönliches Gespräch mit den Interessenten und verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl. Alternativ kann Ihnen auch hier ein versierter Makler helfen, dem die Tricks der Mietbetrüger sicher nicht unbekannt sind.


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