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Ratgeber Mieter

Mietpreisbremse: Das ändert sich für den Mieter


Veröffentlicht am 05.10.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


mietpreisbremse

Als Mieter hat man es ohnehin nicht leicht. Jeden Monat wird die Miete fällig, bei Reparaturen wartet man oft tagelang auf den Heimwerker, über einem poltern die Nachbarskinder, draußen rasen die Autos vorbei und um den Vorgarten kümmert sich auch niemand. Wer sich nach einer neuen Bleibe umsieht, der muss oft lange suchen und vor allem die steigenden Mieten in Kauf nehmen. Nicht selten erinnert man sich noch daran, was man "damals" für eine Wohnung bezahlt hat. In den letzten Jahren sind die Mieten in Großstädten wie Berlin, Leipzig oder München um oft die Hälfte des Preises angestiegen. Wo soll das noch hinführen, fragen sich viele unserer Leser. Und gibt es keine Handhabe dagegen?

Die Antwort auf diese Frage ist die sogenannte Mietpreisbremse. Sie wurde am 1. Juni 2015 eingeführt  und soll dafür sorgen, dass die Mieten nicht mehr so schnell steigen, wie in den vergangenen Jahren. Bisher ist sie noch nicht überall in Kraft getreten, unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern ist die Einführung jedoch geplant.

In unserer Serie "Mietpreisbremse" beleuchten wir das Gesetz von allen Seiten. Heute geht es um die Veränderungen für den Mieter. Was die Mietpreisbremse genau regelt, dass lesen Sie hier.

Für den Mieter klingt die Einführung einer Mietpreisbremse natürlich erst einmal verlockend. Doch anders als viele glauben, bezieht sie sich nicht auf laufende Mietverträge. Das bedeutet, wenn Sie bereits Mieter sind, so hat die Mietpreisbremse leider keinen Einfluss auf Ihren Mietvertrag. Das heißt leider auch, dass die Miete durchaus steigen kann. Allerdings nicht beliebig hoch, denn dafür gibt es bereits ein Gesetz. Die sogenannte Kappungsgrenze legt fest, dass die Miete innerhalt von drei Jahren nur höchsten zwanzig Prozent erhöht werden darf. In besonders angespannten Wohnungsmärkten darf sie sogar nur um 15 Prozent steigen.

Wann gilt die Mietpreisbremse

Als Mieter ist die Mietpreisbremse für Sie vor allem dann von Bedeutung, wenn Sie sich für eine neue Wohnung entscheiden. Denn gerade bei der Suche nach einer neuen Bleibe werden Sie feststellen, dass die Mieter immer mehr steigen. Genau deswegen wurde das Gesetz eingeführt. Doch Vorsicht! Die Mietpreisbremse gilt nicht überall, sondern nur in sogenannten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt. Doch was bedeutet das eigentlich?

Als angespannter Wohnungsmarkt wird ein solcher Markt bezeichnet, in dem die Mieten deutlich schneller steigen als im Bundesdurchschnitt, wenn die Mietbelastung der Haushalte größer ist als die im bundesweiten Durchschnitt, wenn die Bevölkerungsanzahl steigt, aber kaum neue Wohnungen gebaut werden und wenn generell eine große Nachfrage bei zu wenig verfügbarem Wohnraum vorliegt.

Streitthema Sanierung

Auch gilt die Mietpreisbremse nicht bei allen Wohnungen. Ausgenommen sind neu gebaute Wohnungen und solche, die umfassend modernisiert wurden. Wenn Sie sich also als Mieter für eine neue Wohnung interessieren, kann es verschiede Möglichkeiten geben.

Wurde die Wohnung beispielsweise modernisiert, so kann die neue Miete frei festgelegt werden wie bisher. Die Mietpreisbremse gilt nicht. Wurde sie jedoch nur zum Teil saniert, so gilt die Mietpreisbremse, aber der Vermieter kann trotzdem Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen. Dies gilt sogar, wenn der alter Mieter in der Wohnung bleibt. Auch dann können Modernisierungskosten fällig werden. Die Mietpreisbremse gilt in diesem Fall aber nicht, denn es ist ja kein neuer Mietvertrag zustande gekommen.

Handhabe gegen den Vermieter

Wenn Sie als Mieter nun vor der Entscheidung für eine neue Wohnung stehen, dann sollten Sie unbedingt prüfen, ob sich der Vermieter auch an die Mietpreisbremse hält. Ansonsten können sie die Miete zurückverlangen. Das gilt jedoch erst ab dem Zeitpunkt, an dem Sie sich beschwert haben.


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