Startseite | Preise | Registrieren | Login | Merkzettel | Mein Bereich

WOHNEN IN MV - Immobilien Mecklenburg-Vorpommern
Immobiliensuche in Mecklenburg-VorpommernBranchensuche in Mecklenburg-VorpommernImmobilien inserieren und vermieten oder verkaufenLoginbereich

Schnellsuche: Anzeigen Nr. oder WIMV-Nr.
Gefällts dir?

Ratgeber Vermieter

Mietpreisbremse: Das ändert sich für Vermieter


Veröffentlicht am 12.10.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


vermieter_mietpreiseEigentümer und Vermieter befinden sich in einer Position, die mit viel Verantwortung, Risiko und Engagement verbunden ist. Viel zu oft müssen Sie sich über ungerechtfertigte Beschwerden, unhöfliche Mieter, zu späte Zahlungen oder auch mutwillige Zerstörung ärgern. Als Vermieter sind Sie die Person, an der alles was die Wohnung oder Immobilie angeht, am Ende hängen bleibt, denn immerhin handelt es sich um Ihr Eigentum. Natürlich hat das auch alles seine positiven Seiten, denn der Wohnungsmarkt boomt und wer frühzeitig in Immobilen investiert hat, der kann von dem großen Zuwachs nur profitieren. Es ist in jedem Fall ein lukratives Geschäft.

Um die eigenen Einnahmen zu maximieren und wirtschaftlich arbeiten zu können, sind Mieterhöhungen ein legitimes und lukratives Mittel. Die Rechnung ist klar: wo mehr Nachfrage, da steigt der Preis. Das war schon immer so und deshalb ist es für Sie als Vermieter keine Frage des Gewissens, ob Sie die Mietpreise Ihrer Immobilen erhöhen sollten, oder nicht. Auch von Seite des Staates wird die Mieterhöhung unterstützt, doch natürlich gibt es dabei auch Grenzen. Leider gibt es gerade in der Immobilienbranche zu viele schwarze Schafe, die die Mieten unnötig erhöhen, Mieter ausbeuten und keine entsprechende Qualität liefern. Das schadet nicht nur dem Markt, sondern auch der Wirtschaft und dem Image der Branche. Nicht selten stehen potentielle Mieter einem neuen Vertrag äußerst kritisch gegenüber, weil Sie direkt eine Abzocke vermuten. Als gewissenhafter Eigentümer und Vermieter stellt man sich deshalb oft die Frage: verhalte ich mich fair? Sind meine Preise angemessen? Am besten lässt sich dies beantworten, wenn man den durchschnittlichen Mietpreis in der Region und die gesetzlichen Regeln beachtet.

Änderungen durch die Mietpreisbremse

Um unangemessene Mieterhöhungen einzugrenzen ist am 1. Juni 2015 die Mietpreisbremse  in Kraft getreten. Das bedeutet für Sie als Vermieter natürlich einige Veränderungen. In erster Linie müssen Sie bedenken, dass die Mietpreisbremse nur bei neuen Verträgen greift und nicht bei bereits vorhandenen. Auch muss sie nur dann beachtet werden, wenn sich Ihre Immobilie in einem Gebiet befindet, in dem die Mietpreisbremse gilt. Das ist nämlich nicht überall der Fall, sondern nur in Ballungsräumen bzw. in angespannten Wohnungsmärkten. Was als angespannter Wohnungsmarkt gilt, das wird vom jeweiligen Bundesland festgelegt. Diese Deklaration gilt dann für fünf Jahre. Sie sollten sich also am besten direkt informieren, ob sich Ihre Immobilien in einem solchen Markt befinden. Dazu wenden Sie sich am besten an ihre Gemeinde oder auch direkt beim Bundesland.

Die Mietpreisbremse besagt, dass die neue Miete nicht unbegrenzt stark erhöht werden darf. Um genau zu sein: die neue Miete darf nicht mehr als zehn Prozent über der ortüblichen Vergleichsmiete liegen. Doch was ist die Vergleichsmiete? Diesen Wert erhalten Sie aus dem örtlichen Mietspiegel. Ist kein Mietspiegel vorhanden, so können auch Gutachten eines Sachverständigen oder Vergleichsmietdatenbanken zu Rate gezogen werden.

Basierend auf dieser Vergleichsmiete kann dann also bei einem neuen Vertrag die Miete erhöht werden. Natürlich haben Sie als Vermieter auch die Verpflichtung, ihre Mieter auf Nachfrage über den Mietpreis des Vormieters zu informieren. So kann sich auch der neue Mieter ein Bild davon machen, ob die Mietpreisbremse eingehalten wurde.

Schlupflöcher und Ausnahmen

Für Vermieter gibt es jedoch auch Ausnahmen, die erlauben, die Mietpreisbremse zu umgehen. Dies ist ganz legal möglich, indem Sie die Wohnung sanieren. Sanierte Wohnungen sind nämlich von der Mietpreisbremse ausgenommen. Das gilt jedoch nur für aufwendige Sanierung oder besser gesagt solche, die bei denen die Kosten für die Modernisierung ungefähr ein Drittel der Kosten für den Neubau betragen. Wenn es sich für Sie lohnt, dann können Sie natürlich auch direkt neu bauen, denn Neubauten sind ebenfalls von der Mietpreisbremse ausgenommen. Als Neubau gelten alle Wohnungen, der erst nach dem 1. Oktober 2014 fertiggestellt wurden.

Auch durch den Möbelaufschlag bzw. Möblierungszuschlag lässt sich die Mietpreisbremse gewissermaßen umgehen. Denn wenn Sie Ihre Wohnung möbliert anbieten, dann können Sie auch einen Möbelaufschlag verlangen.

Wie Sie sehen sind die deutschen Gesetze fair gestaltet und lassen sich sowohl von Mietern als auch Vermietern in unterschiedliche Richtungen nutzen. Wichtig ist dabei nur, dass Sie stets im Rahmen dieser Gesetze handeln. Dann kann Ihnen nichts passieren.


Es wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegeben (0)             Bewertung schreiben

Weitere interessante News und Ratgeberthemen

- Immobilien-Nachrichten
- Ratgeber Vermieter
- Ratgeber Mieter
- Mietrecht
- Baufinanzierung
- Immobilienkauf
- Immobilienmarketing



Nach oben

Immobilien | Immobilien zum Kauf | Immobilien zur Miete | Hauskauf | Mietshaus | Eigentumswohnung | Mietwohnung | Gewerbeimmobilien | Grundstücke | Mietspiegel

Über uns | Presse | Umweltschutz | Verlinken Sie uns | Jobs | Preise | Hier werben | Kontakt | Haftungsausschluss | AGB

Ein Projekt vonDREILAUT werbeagentur - Copyright © WOHNEN IN MV - Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern Impressum | Hilfe | Sitemap | Orte