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Mietpreisbremse: Was ändert sich für Makler?


Veröffentlicht am 19.10.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Als Makler sind Sie das verbindende Glied zwischen Vermieter und Mieter. Sie präsentieren Objekte, beraten potentielle Kunden, erhalten Anweisungen von der Vermieterseite und nehmen gleichzeitig auch noch den Frust der Interessenten auf sich, wenn etwas nicht so läuft, wie geplant. Auch in der Wahrnehmung der Menschen ist der Makler irgendwie immer der Böse, er gilt als Geizhals, der seine Kunden stets nur abzocken will. Dieses Image macht es dem Berufsfeld nicht wirklich leicht. Dabei ist Wohnungsmakler zu sein in der Tat kein leichter Job und er erfordert, stets auf dem neuesten Stand zu sein, was gesetzliche Regelungen betrifft.

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip

Mit der Einführung der Mietpreisbremse am 01. Juli 2015 ergeben sich auch für den Makler einige Änderungen, von denen er wissen sollte. Grundsätzlich dient die Mietpreisbremse dazu, den immer stärker steigenden Mieten in Ballungsräumen entgegen zu wirken. Dank der Mietpreisbremse darf die Miete bei einem Neuvertrag nicht unbegrenzt stark erhöht werden. Grundsätzlich ist das natürlich nichts Schlechtes und bringt auch für den Makler keine weiteren Einschränkungen – wenn da nicht das Bestellerprinzip wäre.

Mit der Mietpreisbremse wurde auch das Bestellerprinzip eingeführt. Dieses besagt, dass nicht mehr der Mieter, sondern der Vermieter den Makler bezahlt, wenn er ihn beauftragt. Zuvor war es genau anders herum und der Mieter wurde zur Kasse gebeten, wenn er sich für eine Wohnung entschied, die ein Makler angeboten hatte. Jetzt ist es so, dass Mieter den Makler nur dann bezahlen, wenn sie schriftlich ausdrücklich beauftragte haben und er auch nur für diesen einen Mieter tätig ist.

Was Makler wissen müssen

Die Einführung der Mietpreisbremse bietet für den Makler aber auch einige Chancen, gerade wenn es um die Beratung von Kunden geht. Hier können Makler mit Ihrem Fachwissen glänzen und den potentiellen Mieter mit ihrem Wissen zur Mietpreisbremse beeindrucken. Dafür ist etwas Vorarbeit nötig. Drei Fragen spielen dabei eine Rolle:

  • Was besagt die Mietpreisbremse?
  • Wie wird sie berechnet?
  • Greift Sie bei der angebotenen Wohnung?

Grundsätzlich ist die Mietpreisbremse abhängig von der Vergleichsmiete (wie sie berechnet wird, lesen Sie hier). Für den Makler ist es wichtig, die lokale Vergleichsmiete zu kennen und sich mit dem Lesen von Mietspiegeln vertraut zu machen. Die Mietpreisbremse besagt dann schließlich, dass die neue Miete nicht mehr als zehn Prozent über der ortüblichen Vergleichsmiete liegen darf.

Auch sollten Sie natürlich wissen, ob in der jeweiligen Region, in der Sie eine Wohnung vermitteln, die Mietpreisbremse auch wirklich greift. Dies in von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und kann bei den Ländern oder dem zuständigen Amt erfragt werden.

Viele Kunden haben Angst, dass die Mietpreisbremse einfach umgangen werden könnte. Diese Angst ist nicht ganz unbegründet, denn es gibt in der Tat ein paar Möglichkeiten, wie Vermieter die Mietpreisbremse umgehen. Das gilt zum Beispiel bei umfangreichen Sanierungsarbeiten oder der Möblierung der Wohnung – in diesen Fällen greift die Mietpreisbremse dann nicht mehr.

Als Makler ist es Ihre Aufgabe, die Schlupflöcher genau zu kennen, um Ihre Kunden genau zu beraten und zu informieren. Die haben nämlich dank der Mietpreisbremse auch ein Recht darauf zu erfahren, zu welchem Mietpreis die Wohnung vorher angeboten wurde. So können sich Mieter im Zweifelsfall auch selbst errechnen, ob die Erhöhung der Miete angemessen ist oder nicht. 


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