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Ratgeber Mieter

Wucherpreise und Abzocke: So können Sie sich gegen steigende Mieten wehren


Veröffentlicht am 09.11.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Mietpreiswucher

Viele Menschen zieht es in die Großstädte, ob aus beruflichen oder privaten Gründen, Berlin, München und Co. erleben seit Jahren einen absoluten Zuzugs-Boom. Hier gibt es Arbeit und Leben, Zerstreuung, aber eines gibt es nicht: günstige Wohnungen. Im Gegenteil – wer in der Großstadt leben will, der muss sich auf eine lange Suche und einen hart umkämpfen Wohnungsmarkt einstellen. Natürlich wissen das auch die Vermieter und treiben die Mietpreise ordentlich in die Höhe, denn so lange die Nachfrage stimmt gibt es auch keinen Grund etwas zu ändern.

Den Wohnungssuchenden ist das natürlich ein Dorn in Auge. Egal ob man neu in die Stadt zieht oder bereits länger dort wohnt, um umziehen muss, wenn sich die Miete innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt, dann ist das zu Recht ein Grund zum Ärgern. Doch welche Handhabe haben Mieter überhaupt, sich gegen die steigenden Preise zu wehren und wer kontrolliert was rechtens ist und was nicht? Wir zeigen Ihnen, wo die Grenzen sind und wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie sich beim Mietpreis abgezockt fühlen.

Mietpreisbremse soll Preise in Schach halten

Die Politik hat bereits mit einem Gesetz auf die immer weiter steigenden Mieter reagiert. Am 01. Juni 2015 ist die Mietpreisbremse in Kraft getreten. Dies ist ein wichtiger Schritt gegen zu starke Mietpreiserhöhungen, denn vorher waren Vermietern quasi keine Grenzen gesetzt. Durch die Mietpreisbremse dürfen in bestimmten „angespannten Wohnungsmärkten“, wie zum Beispiel in Berlin, die Mieten maximal 10 Prozent höher sein, als die ortübliche Miete. Diese errechnet sich aus verschiedenen Faktoren (hier lesen Sie alles über die Regelungen der Mietpreisbremse im Detail) und kann zuvor erfragt werden. Die Mietpreisbremse ist ihre beste rechtliche Handhabe wenn es um zu hohe Mieten geht.

Ansprechpartner

Um sich über die Mietpreisbremse und die damit verbunden Faktoren zu informieren, kann ein Makler ein wichtiger Partner an Ihrer Seite sein. Den brauchen Sie in der Regel auch nicht mehr zu bezahlen, wenn Sie auf Wohnungssuche sind. Mit der Einführung der Mietpreisbremse haben sich nämlich auch Änderungen für Makler ergeben. Natürlich sollten Sie sich auch selbst vorher umfangreich mit dem Thema auseinandersetzen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten oder sich abzocken zu lassen.

Wenn die Miete zu hoch ist

Wenn Sie sich für eine Wohnung interessieren und feststellen, dass die Miete deutlich über der ortüblichen Miete liegt, dann ist es wichtig herauszufinden, wann der Mietpreis festgelegt wurde. Wenn die Miete schon vor der Einführung der Mietpreisbremse höher war, dann ist der Vermieter nicht gezwungen sie wieder zu senken. Hier haben Sie also leider keine rechtliche Grundlage, um dagegen vorzugehen. Der einzige Vorteil ist: der Vermieter darf die Miete auch nicht mehr weiter erhöhen.

Auch gibt es weitere Schlupflöcher für die Vermieter. Wurde die Wohnung umfangreich saniert, so kann auch hier noch mehr auf den Preis raufgeschlagen werden. Gleiches gilt für den Fall, dass die Wohnung möbliert angeboten wird. Dann kann der Vermieter einen sogenannten Möblierungsaufschlag verlangen.

Tritt aber tatsächlich der Fall ein, dass sie Miete ungerechtfertigt zu hoch angesetzt wurde, dann können Sie gegen diese unzulässige Forderung vorgehen. Als erstes sollten Sie den Vermieter darauf ansprechen und ihm eine Rüge erteilen. Darin müssen Sie klarstellen, woher Sie den Vergleichswert der ortüblichen Miete haben und wie Sie den zu hohen Mietpreis festgestellt haben. Hier ist jedoch Feingefühl gefragt. Wenn Sie in der Warteliste für eine Wohnung sind, dann sollten Sie sich besser noch nicht über die zu hohe Miete beschweren. Zu lange zu warten ist jedoch auch der falsche Weg, denn der Mietpreis kann nur für die Zukunft und nicht rückwirkend angepasst werden. Ein guter Zeitpunkt ist direkt nachdem der Mietvertrag unterschrieben wurde oder am Tag des Einzugs.


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