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Ratgeber Mieter

So umgehen Makler die Mietpreisbremse


Veröffentlicht am 23.11.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


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Die Mietpreisbremse wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um den zunehmenden Anstieg der Mietpreise zu verhindern, Maklern die uneingeschränkte Macht über die Preisvergabe zu nehmen und den Mietern mehr Gerechtigkeit und Handhabe gegen Wucherpreise zu geben. Doch die Realität sieht leider anders aus – auch wenn die Mietpreisbremse bereits seit dem 01. Juni 2015 in Kraft getreten ist, so greift sie noch heute in vielen Fällen nicht. Doch woran liegt das und wie können Makler die Mietpreisbremse umgehen?

Der Grund dafür, dass die Mieten auch in Gegenden, in denen die Mietpreisbremse eigentlich greifen würde, weiter extrem erhöht werden, ist eine Spitzfindigkeit der Makler. Diese haben nämlich gleich mehrere Möglichkeiten, um das Gesetz zu umgehen. Natürlich nicht einfach so, aber mit nur wenig Aufwand kann die Mietpreisbremse teilweise sehr leicht umgangen werden.

Grundsätzlich gilt die Mietpreisbremse nur bei Neuverträgen und wirkt sich also nicht auf bereits bestehende Mietverhältnisse aus. Auch greift sie nicht bei Neubauten. Eine Wohnung gilt als Neubau wenn sie erstmals nach dem 1. Oktober 2014 vermietet wurde – hier zählt auch die Eigennutzung durch den Vermieter. Doch auch wenn es sich nicht um einen Neubau handelt, so gibt es noch weitere Ausnahmen für die Mietpreisbremse:

Möblierte Wohnungen

Eine Möglichkeit, um die Mietpreisbremse zu umgehen, ist die Wohnung möbliert anzubieten. In diesem Fall greift die Mietpreisbremse nämlich nicht, denn sie bezieht sich nur auf Neuverträge bei unmöblierten Wohnungen. Sind in der Wohnung allerdings Möbel vorhanden, so kann ein sogenannter Möblierungszuschlag verlangt werden. Einige Mietervereine vermuten, dass dieser Zuschlag gezielt angewendet wird, um die eigentliche Kaltmiete zu verschleiern und das Gesetz zu umgehen. Grundsätzlich gilt, dass der Zuschlag etwa zwei Prozent des Zweitwertes der Möbel  betragen darf. Das können also bei einem Möbelwert von 5000 Euro schnell mal 100 Euro werden - monatlich in erheblicher Wert, der sich garantiert im Portmonee zu spüren macht. Das Problem dabei ist außerdem, dass es für den Mieter sehr schwer ist, den Zweitwert der Möbel überhaupt zu ermitteln oder zu überprüfen. Von daher hat der Makler hier weiterhin eine sehr große Handhabe und der Mieter wird dazu gezwungen, sich nach dem festgelegten Mietpreis zu richtig.

Sanierungszuschlag

Ähnlich verhält es sich mit dem Zuschlag, den Vermieter verlangen können, wenn die Wohnung vor kurzen umfangreich saniert wurde. Dazu zählt zum Beispiel der Einbau einer Luxusküche oder die Sanierung des Badezimmers. In diesem Fall ist es dem Vermieter dann erlaubt, die Miete höher anzusetzen, wenn der Aufwand für die Sanierung mindestens ein Drittel dessen beträgt, was er für eine Neubauwohnung bezahlt hätte. Es kommt aber nicht nur auf die Höhe des Aufwands an, sondern auch darauf, was genau modernisiert wurde. Es müssen wesentliche Bereiche verbessert worden sein, wie eben die Heizung, Sanitäranlagen, Fußböden oder die Küche.

Kleiner Trost: der Aufschlag für die Sanierung kann nur bei der ersten Miete nach der Sanierung erhoben werden. Danach muss sich der Vermieter dann auch an die Regelungen der Mietpreisbremse halten. Weil die Vergleichsmiete dann meist weitausgeringer ist, kann die Miete für diese Wohnung in den meisten Fällen dann gar nicht mehr angehoben werden.

 


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