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Bodenbelag in der Mietwohnung – So können Sie es gestalten


Veröffentlicht am 22.12.2016 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Die Bedeutung von einem passenden Bodenbelag wird häufig unterschätzt, doch dieser wirkt sich auf das Interesse der potentiellen Mieter aus. Je nach Mieter sind die Bedürfnisse sehr verschieden, entscheidend sind der Lebensstil, das Vorhandensein der Kinder oder Haustiere sowie die Hobbys. Dem Vermieter stehen verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung der Böden zur Verfügung, unter anderem sind folgende Bodenbeläge sehr beliebt:

  • Parkett
  • Laminat
  • Teppichboden
  • PVC
  • Fliesen

Welche Zielgruppe möchte der Vermieter ansprechen?

Bodenbeläge wie Laminat und PVC haben ein breites Spektrum für die Nutzung. Sie können in so gut wie jedem Raum verwendet werden, sind pflegeleichter als ein Teppichboden und wirken modern. Diese Beläge werden gerne von Menschen mit Haustieren und Kindern verwendet, da Verunreinigungen schnell und unkompliziert beseitigt werden können. Der Teppichboden dagegen ist mit einem höheren Reinigungsaufwand verbunden, Flecken, die von Kindern verursacht werden, Tierhaare oder Flüssigkeiten wie Farbe oder Öl aus dem Hobbybedarf können nur aufwändig entfernt werden. Dennoch vermittelt ein Teppichboden Gemütlichkeit und ist vor allem in einem Schlafzimmer ein echtes Highlight. Fliesen sind im Bad kaum ersetzbar, da sie der Feuchtigkeit widerstehen und Schimmelbildung gering halten. Aber auch in anderen Räumen können Fliesen verwendet werden, sie wirken modern und edel und können gut mit einer Fußbodenheizung kombiniert werden. In Altbauhäusern ist Parkett ist beliebt und wirkt teuer. Der Pflegeaufwand ist höher als bei einem Belag aus Laminat, aber der Klassiker setzt sich als ein stilvolles Element durch. Es ist empfehlenswert, für Wohnungen mit einem häufigen Mieterwechsel (z.B. Wohngemeinschaften für Azubis und Studenten oder kleine Singlewohnungen), sich für einen Bodenbelag mit dem geringeren pflegeaufwand zu entscheiden. Bei barrierefreien Wohnungen sollte in jedem Fall auf Teppichböden verzichtet werden und die Böden sollten nicht zu glatt sein.

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Große Fliesen: Die Elegante Lösung für eine großzügige Wohnküche. Bildernachweis

Stil- und Farbwahl der Böden

Der Bodenbelag muss farblich zu der Wohnung passen, und jeder Wohnraum ist individuell zu gestalten. Die Auswahl an Farben und Stilen ist bei jedem Bodenbelag sehr groß, und sollte auf die Helligkeit, Lage und Einrichtung der Wohnung angepasst werden. Helle Böden eignen sich besonders für große Räume, da sie den Raum optisch aufhellen und mehr Licht hereinbringen. Gemütliche Wohnräume können mit sanften Holzfarben abgerundet werden. Dunkle und schwarze Bodenbeläge sind mit Vorsicht zu genießen, können aber bei der richtigen Kombination mit hellen und glänzenden Farben und großzügiger Beleuchtung innovativ und hochwertig wirken. Für die passende Wahl können Musterstücke verwendet werden, um einen besseren Eindruck zu erhalten. Räume mit einer bestimmten Nutzung können unterschiedlich gestaltet werden, z.B. ein Teppichboden für das Schlafzimmer, Laminat für Wohnbereiche und Fliesen für die Küche.

Bodenpflege – Wozu ist der Mieter verpflichtet?

Auch bei neuen Böden nehmen Mieter manchmal Änderungen vor, um den Stil der Wohnung nach eigenen Vorstellungen zu verändern. Dazu gehören z.B. selbstklebende Teppichböden oder Folien, die auf den bereits vorhandenen Bodenbelag angebracht werden. Auch Abnutzungserscheinungen sind nicht zu vermeiden, die vor allem auf dem Teppichboden zu sehen sind. Die Reinigungskosten für den Teppichboden müssen von dem Mieter vorgenommen werden, so sind z.B. Flecken wie Kaffee, Öl oder Urin von dem Mieter zu entfernen. Auch für andere Schäden am Teppichboden muss der Vermieter nicht aufkommen, z.B. Brandlöcher. Normale Abnutzungserscheinungen sind aber dem Vermieter überlassen. Hier sind einige gerichtliche Urteile zum Thema Bodenpflege zusammengestellt. Weitere Schönheits- und Kleinreparaturen können individuell im Mietvertrag vereinbart werden, dabei sind die vorgegebenen Normen zu beachten. Rechtlich unzulässige Regelungen im Mietvertrag können die ganze Kleinreparaturenklausel unwirksam machen, daher ist es wichtig, die gesetzliche Grundlage zu beachten.

Kaputte Fliesen können zur Mietminderung führen

Besonders wichtig ist es beim Erneuern der Böden, die Fliesen zu beachten. Bereits wenige Risse, fehlerhafte Verdichtungen oder fehlende Fliesen können laut mehreren Gerichtsurteilen das Recht für eine Mietminderung einräumen. Dies gilt insbesondere für Fliesen im Bad, in der Küche und auf dem Balkon. Somit ist eine Erneuerung der Fliesen eine sinnvolle und wichtige Investition in die Bodenbeläge der Mietwohnung.


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