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Warum das richtige Wohnklima so wichtig ist


Veröffentlicht am 04.01.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


richtige Wohnklima

Das optimale Wohnklima wird von der richtigen Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Sind diese Parameter zu extrem, kann die Gesundheit darunter leiden. Zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt Schwitzen und kann die Krankheitsanfälligkeit erhöhen. Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit ist gerade für Allergiker problematisch, denn sie erzeugt stärkeren Hustenreiz, kann außerdem zu Juckreiz, brennenden Augen und Schlafstörungen führen. Das Wohlbehagen hängt stark von der Raumtemperatur ab. Diese muss aber stets im Einklang mit der Luftfeuchtigkeit stehen. In einem Büro mit vielen Elektrogeräten ist die Luftfeuchtigkeit naturgemäß niedriger, als in Badezimmern und Küchen. In einem Arbeitsraum muss die Luftfeuchte eventuell mit einem Luftbefeuchter ausgeglichen werden. Aus Bädern hingegen soll die Feuchtigkeit entweichen, damit sich kein Schimmel bildet. Regelmäßiges Lüften und Heizen sind hier besonders wichtig.


Durch richtiges Lüften Schimmelbefall vorbeugen


Eine vierköpfige Familie gibt täglich 15 Liter Feuchtigkeit in die Raumluft ab. Feuchtigkeit entsteht durch Schwitzen, aber auch durch Duschen, Waschen, Kochen und Putzen. Durch Lüften kann der Wasserdampf entweichen. Da die Außenluft im Herbst in der Regel feucht ist, muss nun häufiger gelüftet werden. Im Winter führt zu häufiges Lüften jedoch zum Auskühlen der Wände, an denen nun das Wasser kondensiert, was zu Schimmelgefahr führt. Es kommt also immer auf ein ausgewogenes Maß zwischen Heizen und Lüften an. Überhitzte Räume bereiten den meisten Menschen Unwohlsein, die Luft fühlt sich trocken an und der Hustenreiz steigt. Auch in feuchten, heißen Räumen fühlen sich die wenigsten wohl und haben das Bedürfnis, das Fenster zu öffnen. Schwitzen und Frieren sind die natürlichen Regelmechanismen des Körpers. In einem optimal temperierten Raum schwitzen wir nicht und frieren auch nicht. Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmen also zusammen das Raumklima. Lüften beeinflusst die Luftfeuchtigkeit der Räume, es kommt aber auf das richtige Lüften an. Dauerhaft gekippte Fenster sind gänzlich ungeeignet, stattdessen sollten Bewohner auf kurzzeitiges Stoßlüften übergehen. Das gekippte Fenster kühlt den Raum dauerhaft ab und kann die Problematik letztendlich verschärfen. Beim Stoßlüften dagegen werden die Fenster mehrmals täglich für 5-10 Minuten weit geöffnet, sodass es zu einem kompletten Luftaustausch kommt. Ideal ist es, wenn dabei gegenüberliegende Fenster oder Türen geöffnet werden und Durchzug entsteht. Bleibt die Raumluft trotzdem längere Zeit zu hoch, bietet sich die Verwendung von Luftentfeuchtern an.

Welche Luftfeuchtigkeit ist normal?

Die ideale Luftfeuchtigkeit darf weder die Gesundheit beeinträchtigen, noch die Bausubstanz schädigen. Sammelt sich zu viel Wasserdampf an kalten Wänden, kann Schimmel entstehen. Schlecht isolierte Altbauten mit alten Fenstern sind hier besonders gefährdet. Schimmel verteilt seine Sporen im gesamten Raum und kann die Gesundheit stark beeinträchtigen. Schimmelpilze erzeugen allergische Reaktionen und machen auf Dauer ernsthaft krank. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, können gerade bei älteren Gebäuden Kälte- oder Wärmebrücken entstehen, die sich negativ auf die Bausubstanz auswirken. Auch die Wände brauchen Belüftung. Deshalb sollten Schränke und Regale mit einem Abstand von 5-10 cm von der Außenwand platziert werden. Dann kann die Luft optimal zirkulieren. Bei großformatigen Bildern hilft der Trick mit dem Korken, der als Abstandhalter dient.

Feuchtigkeitsmesser erlauben die Kontrolle der Raumfeuchte


Ein Hygrometer liefert zuverlässige Prozentwerte über die relative Luftfeuchtigkeit im Raum. Üblicherweise ist die Luftfeuchtigkeit in Bädern und Küchen höher, als in den übrigen Wohnräumen. Die Luftfeuchtigkeit ist der Anteil von Wasserdampf in Räumen oder in der Atmosphäre. Sie hängt von der Raumtemperatur ab. Warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf, kalte weniger. Die als angenehm empfundene Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 20 °C, in Schlafräumen bei 18 °C. Kellerräume sollten nicht wärmer als 15 °C sein. Die Luftfeuchtigkeit im gesamten Wohnbereich sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen, 60 Prozent aber nicht übersteigen. Ohne Messgerät können wir nicht genau sagen, wie feucht ein Raum ist, weswegen empfohlen wird, die Feuchtigkeit in den Wänden anhand der Geräte über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Um zu prüfen, welche Geräte am besten für den individuellen Bedarf geeignet sind, hilft eine Übersicht zu Feuchtigkeitsmessgeräten.   
Somit beugt man dem Schimmelbefall vor und schützt zusätzlich die eigene Gesundheit.
 


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