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Neuer Gesetzentwurf: Kommt jetzt die Zulassungsregelung für Makler?


Veröffentlicht am 11.01.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Maklerzulassungsregelung

Das Bundeskabinett hat sich entschieden und den Gesetzentwurf zur Einführung einer Zulassungsregelung Makler und Immobilienverwalter  unterzeichnet. Doch was bedeutet das? Welche Veränderungen kommen auf uns zu und ab wann gilt das Ganze? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Berufszulassungsregelung“.

Über ein Jahr hat es gedauert, doch nun ist der Gesetzentwurf zur Einführung einer Zulassungsregelung für Makler und Immobilienvertreter beschlossen.  Dafür gab das Bundeskabinett seine Zustimmung und setzte damit bereits Ende 2016 ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um. Bei der neuen Regelung werden bei Wohnungseigentumsverwaltern und Immobilienmaklern erstmal eine sogenannte Zulassungspflicht und auch weitere Voraussetzungen festgelegt. Das bedeutet für Makler, die bereits jetzt einer Zulassungspflicht unterliegen, dass die Hürde künftig sogar noch höher liegt.

Was ändert sich für Immobilienverwalter?

WEG-Verwalter brauchen zukünftig einen Sachkundenachweis, der ihre Zuverlässigkeit belegt. Darin müssen die Vermögensverhältnisse und eine sogenannte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorgelegt werden. Vorher gibt es keine Gewerbeerlaubnis und damit auch kein Geschäft. Die eigene Sachkunde kann über eine Prüfung bei der IHK nachgewiesen werden. Sind Sie bereits als Verwalter tätig, dann sind Sie verpflichtet, im Laufe eines Jahres nach Inkrafttreten des neuen Gesetztes, einen Antrag auf die Zulassung zu stellen. Dann müssen auch die entsprechenden Nachweise vorgelegt werden. Wenn Sie jedoch schon seit längerer Zeit, genau genommen mindestens sechs Jahre, als WEG-Verwalter tätig sind, dann benötigen Sie keinen Sachkundenachweis. Ihre Arbeitserfahrung ist Sachkunde genug. Um den Zulassungsantrag kommen Sie allerdings dennoch nicht herum.

Gibt es Ausnahmen?

Ja. Die neue Zulassungspflicht gilt vorerst nur für gewerbetreibende Immobilienverwalter. Wenn Sie als Verwalter von Mietwohnungen tätig sind oder nur als WEG-Verwalter angestellt, dann greift die Zulassungspflicht für Sie nicht. Dies ist für Mietverwalter zwar ein großer Vorteil, doch wurde von Verbänden scharf kritisiert. Immerhin tragen auch dieser eine ebenso hohe wirtschaftliche Verantwortung wie WEG-Verwalter. Hier könnte es also noch Anpassungen in nächster Zeit geben.

Was ändert sich für Makler?

Bei Immobilienmaklern ist eine behördliche Erlaubnis schon jetzt Pflicht. Doch dennoch gibt es für sie Veränderungen mit der Einführung des neuen Gesetzes, denn die Voraussetzungen für die Erlaubnis sollen erheblich verschärft werden. Auch hier wird ein Sachkundenachweis künftig eingefordert werden. Auch ein obligatorischer Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung war beim ursprünglichen Referentenentwurf vorgesehen. Diese ist jedoch – zum Glück für alle Makler – entfallen. Sie brauchen sich als Makler also nur Sorgen um das Bestehen der IHK-Prüfung machen.

Wann kommt das neue Gesetz?

Auch wenn der Gesetzentwurf beschlossen ist, so gilt das Gesetz noch nicht als verkündet. Erst wenn das der Fall ist, kann endgültig gesagt werden, welche Änderungen kommen und wann. In jedem Fall wird es nach der Verkündung zunächst eine neun Monatige Übergangsfrist geben. Damit wird Verwaltern und Makler die Chance gegeben, sich auf das neue Gesetz einzustellen und sich darauf vorzubereiten. Auch die Industrie- und Handelskammern benötigen Zeit, um die Prüfung für den Sachkundenachweis zu gestalten, eine Prüfungsordnung zu erlassen und das Prüfungsverfahren einzurichten.

Bedenkt man alle diese Faktoren, so wird das neue Gesetz vermutlich erst Ende 2017 in Kraft treten. Das gilt für den Fall, dass das Gesetz bereits im ersten Quartal des Jahres verkündet wird. Vorher muss der Entwurf aber erst noch das gesamte parlamentarische Verfahren durchlaufen.

 


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