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Ratgeber Mieter

Richtig Heizen: Praktische Tipps zur Schimmel-Vorbeugung


Veröffentlicht am 03.03.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Schimmel Vorbeugung Heizung

Dass ein korrektes Lüftverhalten entscheidend im Kampf gegen Schimmel in Wohnräumen ist, dürfte inzwischen den meisten Mietern klar sein. Doch frische Luft allein reicht nicht, um überschüssige Feuchtigkeit zu vermeiden. In den Wintermonaten kommt es auch auf die Temperatur an. Folgende Tipps erleichtern das richtige Heizen, um Schimmel konsequent vorzubeugen.

Risiko beim Energiesparen

Aufgrund stetig steigender Energiekosten, machen sich immer mehr Mieter Gedanken darüber, wie sich der Verbrauch senken lässt. Neben effizienten LEDs zur Reduzierung der Stromkosten, wird beim Heizen gleichermaßen auf einen sparsamen Energieeinsatz geachtet. Vielerorts werden jedoch fatale Fehler begangen, die kostspielige Folgen nach sich ziehen. Bis heute schalten viele Bewohner ihre Heizungen beispielsweise bei Abwesenheiten vollständig ab. Über mehrere Stunden kühlen die Räume vollständig aus, die Innenwände erkalten. Wird dann auch noch zu wenig gelüftet, haben Schimmelsporen leichtes Spiel. Die überschüssige Feuchtigkeit an den kalten Wänden fördert die Vermehrung der Organismen. Schon bald sind die ersten Schimmelpilzspuren erkennbar. Es gibt verschiedene Pilzgattungen, folgende drei Typen kommen bei zu viel Feuchtigkeit häufig vor:

  1. Penicillium
  2. Acremonium
  3. Cladosporium

Penicillium ist in Wohnungen besonders oft nachweisbar. Dieser Pilz verbreitet sich bei Feuchtigkeit und Wärme auf Fensterbrettern, Tapeten, Gummidichtungen und Polstern relativ schnell. Mögliche gesundheitliche Folgen sind allergische Reaktionen. Husten, Niesanfälle und Fließschnupfen gehören zu den typischen Symptomen. Auch Acremonium gilt als allergieauslösend und bildet sich gerne auf Tapeten und Holz. Letzterer Pilz färbt sich Schwarz und wird deshalb als Schwärzepilz bezeichnet.

Hat sich der Schaden erst einmal ausgebreitet, ist eine professionelle Schimmelsanierung unausweichlich. Generell ist es ratsam erfahrene Gutachter bzw. Betriebe wie zu Rate zu ziehen, da sie den Schimmel nicht nur entfernen, sondern auch der Ursache auf den Grund gehen. Hierzu sagt der Herr Thümler, Sachverständiger für Schimmelgutachten: „Nicht immer sind die Problematik und die Schadensursache dabei auf den ersten Blick eindeutig. So können Schimmelpilze im Erdgeschoss durch einen Wasserschaden, einen Abdichtungsdefekt oder Kondensatbildung, also mangelhaftes Lüftungsverhalten verursacht werden.“ Mit dem Berliner Unternehmen Feuchteklinik® berät er über daher auch schimmelpilzhemmende Materialien, sowie die Ursachenermittlung, da der Befall ansonsten schon kurze Zeit später erneut Probleme macht.

Ein ungünstiges Heizverhalten sorgt gerade im Winter dafür, dass eine Vielzahl an Wohnungen Schimmel aufweisen. Energiesparen ist grundsätzlich zwar gut, doch nur bis zu einer gewissen Grenze. Wer die Heizung zu oft ausschaltet oder die Raumtemperatur übertrieben drosselt, darf sich über erhöhte Feuchtigkeit nicht wundern. In vielen Fällen könnten Schäden und unnötige Kosten durch aufwändige Schimmelbeseitigungen mit verantwortungsvollem Heizen vermieden werden.

Tipp1: Durchgehend heizen

Wer Energiesparen will, darf Räume nicht auskühlen lassen. Das anschließende Aufheizen dauert durch die kalten Außenwände länger und erfordert deutlich mehr Heizenergie, als das kontinuierliche Heizen. Zudem kühlt die kurzfristig bereitgestellte Wärme an den kalten Wänden schnell wieder ab. Das Ergebnis: Es bildet sich Feuchtigkeit an den Wänden, die Lebensgrundlage für Schimmel ist geschaffen. Um den Pilzen jegliche Grundlage zu entziehen, muss durchgehend geheizt werden. Dies gilt sowohl für die Nacht, als auch während Abwesenheit am Tag. Eine gewisse Grundwärme sollte immer gegeben sein.

Tipp 2: Thermostate nutzen

Um zu gewährleisten, dass in der Wohnung nie weniger als 16 °C herrschen, sind elektronische Thermostate ideal. Moderne Modelle lassen sich programmieren und garantieren energieeffizientes Heizen.

Tipp 3: Temperaturen anpassen

Schimmel lässt sich verhindern auch ohne Energie zu verschwenden. Die Raumtemperatur ist hier der ausschlaggebende Punkt. Jedes Grad zu viel, geht mit erhöhten Heizkosten einher. Rund sechs Prozent Ersparnis lassen sich bei der Temperaturreduzierung von einem Grad erreichen. Doch viele Mieter wissen nicht, welche Temperaturen Sinn machen. Die folgende Tabelle informiert über optimale Bedingungen für ein angenehmes Wohnklima:

Raum

Temperaturempfehlung

Wohnzimmer

20°C

Küche

18-20°C

Badezimmer

18-19°C

Schlafzimmer

16-18°C

Flur

15-18°C

 

 

Tipp 4: Türen schließen

Im Wohnzimmer sollte es für ein behagliches Raumklima nicht kühler als 20°C sein. Oft herrscht im benachbarten Raum eine geringere Temperatur, wie zum Beispiel im Flur. Bleiben die Zimmertüren geöffnet, kann die warme Luft aus dem Wohnraum im kühleren Flur für erhöhte Luftfeuchtigkeit verantwortlich sein: Sobald die warme Luft im weniger beheizten Raum abkühlt, entsteht an den Wänden zunehmend Feuchtigkeit. Daher die Türen besser geschlossen halten.

Ergänzende Tipps zum richtigen Lüften haben wir im Ratgeber zum Thema erläutert. Auch das Umweltbundesamt klärt in einem umfangreichen Beitrag über wirkungsvolle Strategien gegen Schimmel auf.

Schimmel entfernen: So geht´s!

Ist mehr als ein halber Quadratmeter Fläche mit Schimmel verschmutzt, ist es ratsam einen Fachmann mit der Beseitigung zu beauftragen. Möglicherweise liegt die Ursache für den Befall im Mauerwerk. Mit Hilfe einer Ursachenanalyse wird der Ursprung der Feuchtigkeit und der Durchfeuchtungsgrad ermittelt. Bei kleineren Stellen an Wänden und Decken, die Schimmelspuren aufweisen, können Mieter die Entfernung selbstständig vornehmen. Zunächst muss aber eindeutig geklärt werden, ob es sich tatsächlich um Schimmel handelt. In Drogerien gibt es vielerorts Schnelltests, die in wenigen Minuten zu einem Ergebnis führen. Bestätigt sich der Verdacht, sollte keinesfalls auf minderwertige Schimmelentferner zurückgegriffen werden. Diese im Handel erhältlichen Produkte sind oft schädlicher für die Gesundheit als der Schimmel. Stattdessen ist 80-prozentiger Ethylalkohol empfehlenswert.  Beim Behandeln der Oberflächen unbedingt Handschuhe und Atemschutz tragen. So kommt es nicht zum direkten Kontakt mit den Schimmelsporen und die Lunge wird geschont.

 

 


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