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Ratgeber Mieter

Genossenschaft oder privater Vermieter? Teil 2: Privater Vermieter


Veröffentlicht am 14.04.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


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Auf der Suche nach einer neuen Mietwohnung gibt es für die Suchenden viel zu beachten. Sind die persönlichen Vorstellungen wie: die gewünschte Größe der Wohnung, Anzahl der Zimmer und Lage geklärt, so stellt sich auch die Frage nach dem Vermieter. Entscheiden Sie sich besser für eine Wohnungsgenossenschaft oder für einen privaten Vermieter? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Wir klären darüber auf, worauf Sie bei der Wahl achten müssen und für wen sich welcher Form der Vermietung besser eignet. Im heutigen zweiten Teil geht es um die Rechte und Pflichten bei einem privaten Vermieter.

Wer nach einer Wohnung sucht, der schaut sich meist auf Onlineportalen um oder wälzt die Zeitungen. Besonders in diesen Kanälen werden die meisten Wohnungen von privaten Vermietern angeboten. Die Chance an eine Wohnung zu geraten, die von privat vermietet wird, ist also verhältnismäßig hoch. Warum sollten Sie sich auch nicht für diese Möglichkeit entscheiden, denn immerhin gibt es hier das größte Angebot? Das stimmt und es spricht auch nichts gegen eine Wohnung von einem Privatvermieter,  im Gegenteil - es hat auch viele Vorteile. Jedoch sollten Sie sich vorher auch über einige Risiken im Klaren sein.

Ganz nah dran

Beginnen wir mit den Vorteilen: Eine Privatvermietung hat immer den Vorteil, dass viel weniger Parteien an dem Mietverhältnis beteiligt sind. Nämlich meist nur Sie und der Vermieter. Oder Sie, der Hausverwalter und der Eigentümer, zu dem aber im besten Fall kein Kontakt notwendig ist. Das bedeutet für Sie sehr kurze Wege und viel Individualität. Besonders günstig ist es natürlich, wenn der Vermieter auch der Eigentümer ist und Sie genau wissen, wer Ihr Ansprechpartner ist. Sie können alles mit ihm direkt absprechen und sind oft sehr flexibel was Reparaturen, Umbauten oder sonstige Veränderungen angeht.

Aber auch eine Hausverwaltung ist in der Regel sehr persönlich und kümmert sich um alle Belange von Besichtigung bis zur Schlüsselübergabe und ist danach natürlich Ansprechpartner in Mietpreisfragen, bei Reparaturen oder sonstigen Problemen. Eine gute Hausverwaltung ist offen für Ihre Fragen, ist gut erreichbar und kümmert sich zuverlässig und gewissenhaft um Ihre Anliegen. Auch der Mietvertrag kann oft individuell angepasst werden, was bei den relativ starren Abläufen der Wohnungsgenossenschaft eher nicht der Fall ist.

Kündigung möglich

Der wohl größte Nachteil bei der Miete von privat ist das Risiko der Eigenbedarfsanmeldung. Leider gibt es keine Garantie dafür, dass Sie unbefristet in einer Wohnung verbleiben dürfen, wenn Sie sich für einen privaten Vermieter entscheiden. Denn dieser kann jeder Zeit Eigenbedarf anmelden und den Mieter so quasi einfach aus der Wohnung schmeißen. Dann beginnt Ihre Suche aufs Neue.

Doch bevor Sie jetzt in Panik ausbrechen, können wir Sie beruhigen. Natürlich kann eine Eigenbedarfsanmeldung nicht einfach so und kurzerhand vorgenommen werden. Sie ist nur in besonderen Fällen zulässig. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Vermieter die Wohnung wirklich für sich selbst nutzen möchte oder aber sonstige in seinem Haushalt lebenden Personen. Also zum Beispiel sein Ehepartner, Kinder, aber auch Enkel und Geschwister. Aber auch hier sind Grenzen gesetzt. Der Vermieter darf zum Beispiel nicht einfach angeben, die Wohnung für sich selbst nutzen zu wollen, obwohl er bereits eine ähnliche Wohnung in Eigennutzung hat. Der Vermieter darf auch nicht einfach seine alte Wohnung kündigen und dann die Eigennutzung in Ihrer Wohnung beantragen. Das wäre sogar gegen das Gesetz.

Schützen können Sie sich vor einer Kündigung wegen Eigenbedarfs übrigens damit, wenn Sie im Mietvertrag festhalten, dass das Mietverhältnis auf Lebenszeit besteht. Dann ist eine Kündigung wegen Eigenbedarf ausgeschlossen.


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