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Ratgeber Vermieter

Wohnen, nutzen, mieten: Die verschiedenen Flächenangaben bei Immobilien


Veröffentlicht am 19.04.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


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Wer eine Immobilie vermieten will, der muss genau wissen was er anbietet will und was er dafür verlangen kann. Als Vermieter sind Sie Ansprechpartner für Interessenten und Mieter und kennen bestenfalls auf alle Fragen zur Immobilie eine Antwort. Ein wichtiger Faktor bei der Berechnung der Miete ist die Größe der Immobilie. Doch dabei gilt es zu beachten: Fläche ist nicht gleich Fläche. Denn Wohn- und Nutzfläche sind zwei verschiedene Dinge. Wo genau der Unterschied besteht und wie Sie die Nutzfläche berechnen können, verraten wir in diesem Artikel.

Die Flächenangaben sind bei Immobilien ein wichtiger Faktor für die Planung, die Berechnung der Miete und vielen weiteren Angaben. Doch bei den verschiedenen Bezeichnungen kann man schnell den Überblick verlieren.

Wohnfläche

Zunächst wollen wir erklären, was genau als Wohnfläche bezeichnet wird. Grundsätzlich gehören zur Wohnfläche alle Räume die bewohnt werden, also die zu einer Wohnung gehören. Das wäre dann neben den klassischen Räumen auch der Balkon, ein Wintergarten oder die Terrasse. Gerade bei Mietverhältnissen ist die Wohnfläche sehr wichtig, denn aus ihr resultieren in den meisten Fällen die Betriebskosten. Zusammen mit dem Preis je Quadratmeter wird so auch die Basis für eine Erhöhung der Miete geschaffen.

Die Wohnfläche entspricht jedoch oft nicht der Grundfläche, welche im Bauplan angegeben ist. Denn nicht alles was Grundfläche ist, ist auch gleichzeitig Wohnfläche. Dies regelt die sogenannte Wohnflächenordnung. Nach dieser Ordnung gehören alle Räume zur Wohnfläche, die eine Deckenhöhe von mindesten zwei Metern aufweisen. Haben Räume eine geringere Deckenhöhe, nämlich nur zwischen einem und zwei Metern, dann wird deren Fläche nur zur Hälfte zur Wohnfläche gezählt. Raumteile die eine noch niedrigere Höhe haben, also zum Beispiel steile Dachschrägen, die werden meist gar nicht zur Miete gezählt. Balkone und Terrassen zählen zwar zur Wohnfläche – aber ebenfalls nur zu höchstens der Hälfte. Geht es um die Vermietung einer Wohnung, dann entspricht die Wohnfläche auch gleichzeitig der Mietfläche. Dieser Begriff wird eher bei gewerblichen Mietverträgen verwendet.

Nutzfläche

Eine weitere wichtige Flächenangabe ist die Nutz- oder auch Nutzungsfläche. Sie bezeichnet solche Flächen, die für einen bestimmten Zweck genutzt werden. Dieser Zweck entspricht dann auch dem Zweck des Bauwerks. Ganz eindeutig ist es bei Wohngebäuden – hier ist der Zeck das Wohnen. Die Wohnfläche ist also gleichzeitig auch Nutzfläche. Doch zur Nutzfläche können auch noch weitere Räume zählen – nämlich zum Beispiel der Keller. Dies muss allerdings im Mietvertrag auch so festgehalten sein, denn nur wenn der Mieter die Lagerfläche im Keller auch nutzen darf zählt sie zur Nutzfläche. Weitere solcher Räumlichkeiten wären auch eine Waschküche oder ein gemeinschaftlicher Abstellraum.

Grundfläche

Für alle die eine Immobilie bauen wollen ist die Grundflächenzahl wichtig, denn an ihr kann man erkennen, welche Fläche des Grundstücks überhaupt bebaut werden darf. Die Grundflächenzahl ist im Bebauungsplan jeder Kommune festgehalten. Hier gilt natürlich: umso höher, umso besser. Besonders günstig ist das für Grundstückverkäufer, denn mit einer hohen Grundflächenzahl kann auch der Preis für das Grundstück höher angesetzt werden. Die Grundflächenzahl wir oft unterschätzt, denn wenn diese zum Beispiel bei 0,5 liegt, dann dürfen von einem eigentlich 400 Quadratmeter großem Grundstück auch nur 200 Quadratmeter bebaut werden – und dazu zählen neben dem Haus auch Garage, Wege, Terrassen und Co. Ausnahmen muss man bei der Kommune erst beantragen.

Geschossfläche

Die meisten Mietshäuser haben gleich mehrere Etagen. Bauherren sollten sich deshalb auch mit der Geschossflächenzahl auskennen. Sie ist genau wie die Grundflächenzahl eine wichtige Kenngröße, denn sie regelt das Verhältnis von der Größe des Grundstücks zur Fläche der Geschosse. Beträgt die Geschosszahl zum Beispiel 0,7 und das Grundstück ist 1000 Quadratmeter groß, dann ist nur eine Geschossfläche von 700 Quadratmetern erlaubt. Diese Fläche wird dann auf mehrere Geschosse verteilt. Auf diese Weise können sich Bauherren überlegen und planen, welche Form das zukünftige Haus haben wird.

 


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