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Geschenktes Haus: Glück und Tücken


Veröffentlicht am 03.05.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


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Gerade im höheren Alter sind viele Menschen im Besitz einer Immobilie. Das Eigenheim bietet seinen Besitzern Sicherheit, ist deren Wohnsitz und Vermögen zugleich. Doch in Hinblick auf die Zukunft denken viele auch darüber nach, die Immobilie an ihre Kinder zu verschenken, um so die teure Erbschaftssteuer zu umgehen. Doch ganz so leicht wie es klingt, ist dieses Vorgehen eben doch nicht. Im Gegenteil: das vorzeitige Verschenken einer Immobilie kann auch für Nachteile sorgen. Wir klären auf, was dabei beachtet werden muss und in welchen Fällen das Erbe vielleicht doch die bessere Wahl ist.

Verschenktes Vermögen

Für die meisten Menschen ist das Eigenheim vor allem eine Sicherheit im Alter. Verschenken Eltern aber ihr Haus schon frühzeitig an die Kinder, so fürchten manche darum, diese Sicherheit zu verlieren. Denn was passiert, wenn die Kinder in Geldnot geraten und das Haus verkaufen? Was wenn die Eltern selbst in eine unerwartete Situation kommen und doch lieber dort wohnen bleiben möchten? Auch ein weiterer Fall ist denkbar: Gerade im Alter kommt es oft zu gesundheitlichen Problemen, die für Pflegebedürftigkeit sorgen können. Doch Pflege ist nicht günstig und auch ein Umzug ins Seniorenheim kann schnell für monatliche Kosten im vierstelligen Bereich sorgen. Haben die Eltern ihre Immobilie dann bereits verschenkt, so fehlt ihnen dieses Vermögen. Eigentümer müssen sich deshalb genau überlegen, ob sie sich eine Schenkung auch wirklich leisten können. Vor allem mit Blick auf die Zukunft.

Absicherungen sind möglich

Zum Glück gibt es für Eigentümer aber Möglichkeiten, um sich auch trotz einer Schenkung abzusichern. Und zwar kann dies in Form eines Grundbucheintrags passieren. Dazu wird ein lebenslanges Wohnrecht oder ein sogenanntes Nießbrauchrecht vereinbart. Diese Rechte gelten auch dann, wenn das Haus weiter verkauft wird.

Doch was genau bedeutet das Wohnrecht und was ist das Nießbrauchrecht überhaupt? Um zu entscheiden, was genau vor der Schenkung vereinbart werden soll, müssen sich beide Seiten über die Bedeutung dieser beiden Begriffe im Klaren sein. Das lebenslange Wohnrecht wird besonders häufig verwendet, wenn es um das Verschenken einer Immobilie geht. Damit bekommt eine Person offiziell das Recht, die Immobilie oder auch einen Teil davon weiterhin zu bewohnen. Entweder fortlaufend oder erst zu einem beliebigen Zeitpunkt. Das Wohnrecht bezieht sich aber, wie der Name schon sagt, nur auf das Wohnen in der Immobilie.

Einkünfte können wichtig sein

Anders ist es beim Nießbrauchrecht. Dieses wird dann benötigt, wenn auch die Erzielung von Mieteinkünften eine Rolle spielt. Auch das ist kein seltenen Fall, denn wenn die Eltern zum Beispiel im hohen Alter aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Immobilie wohnen können, ihr Wohnrecht als nicht mehr nutzen können, dann ziehen sie wahrscheinlich in ein Seniorenheim um. Dann wiederum gilt das Nießbrauchrecht, das es den Eltern ermöglicht, jemand anderes darin wohnen zu lassen – natürlich gegen Miete. Die Einnahmen gehen dann an die Eltern, die diese mitunter für die Finanzierung des Aufenthalts im Seniorenheim benötigen. Auch wenn das Nießbrauchrecht etwas komplizierter ist, so ist es aber die bessere Absicherung, denn ob die Immobilie bewohnt oder vermietet wird, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist aber, dass das Nießbrauchrecht immer für das gesamte Grundstück gilt – es ist also nur dann zu empfehlen, wenn die Kinder zunächst noch nicht in das Haus einziehen wollen.

In jeden Fall muss aber bedacht werden, dass das gemeinsame Wohnen in einer Immobilie auch immer zu Konflikten führen kann. Diese lassen sich vertraglich nicht ausschließen, weshalb sich am Ende alle Beteiligten auf ihr Gefühl verlassen sollten. Manchmal ist eine saubere Trennung der bessere Weg, auch wenn dabei mitunter zusätzliche Kosten wie z.B. die Erbschaftssteuer entstehen.


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