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Mietrecht

Welche Kosten kommen bei einem geerbten Wohnrecht auf einen zu?


Veröffentlicht am 09.08.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Wohnrecht-Erbe-Steuer-Grundbuch-Schenkung

Vor dem Tod entscheiden sich viele Eigenheimbesitzer dafür, ihr Haus testamentarisch an die Kinder zu vererben und dem hinterbliebenen Ehepartner ein lebenslanges Wohnrecht darin einzuräumen. Auf diese Weise sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Doch was nach einem cleveren Plan klingt, das kann auch schnell teuer werden.

Ein Urteil des Bundesfinanzhofes hat dafür gesorgt, dass dieses Konzept nicht mehr so einfach aufgeht. Denn es legt fest, dass jeder, der ein lebenslanges Wohnrecht erhält, dafür Steuern zahlen muss. Genauer gesagt sind es Erbschaft- und Schenkungssteuer. Dabei hat der Ehepartner in dem beschriebenen Fall ja nicht einmal geerbt, sondern darf eigentlich in seinem Haus wohnen bleiben, während der Eigentümer wechselt. Eigenheimbesitzer sollten sich deshalb genau überlegen, ob sie ihr bereits aufgesetztes Testament nicht noch ändern wollen. Das geht am besten mit einem Notar oder Rechtsanwalt.

Rechtlich gesehen ist es so, dass nur der Eigentümer selbst von der Erbschaftssteuer befreit ist, wenn er auch selbst in der Immobilie wohnt. Erben aber die Kinder das Haus und die Mutter erhält das Wohnrecht, so ist sie nicht die Erbin und damit auch nicht von der Erbschaftssteuer befreit. Die Höhe der Erbschaftssteuer errechnet sich nach dem Kapitalwert des Wohnrechts. Dieser leitet sich wiederum vom Mietspiegel und auch vom Alter des Bewohners ab. Hier zahlen ältere Menschen zum Glück weniger als Jüngere - immerhin werden diese potentiell länger von dem Wohnrecht Gebrauch machen als Ältere.

Grundbucheintrag nur mit Notar?

Eine Änderung im Grundbuch ist aber nicht ohne weiteres möglich. Es muss in jedem Fall ein entsprechender Antrag beim Grundbuchamt gestellt werden. Dieser Antrag muss dann noch vom Amt bewilligt werden.

Die einfachste Methode um eine Grundbuchänderung zu beantragen, ist der Weg über einen Notar oder einen Anwalt. Da hierbei aber wieder Kosten anfallen, entscheiden sich aber viele Menschen auch für eine Antragstellung als Privatperson. Auch das ist möglich, erfordert aber eine gewisse Einarbeitung, denn es müssen einige Formulare ausgefüllt werden. Diese Formulare können auf der Webseite des zuständigen Grundbuchamts heruntergeladen werden. Wer sich den Aufwand sparen will, sollte sich lieber an einen Notar oder Anwalt wenden.

Eine Änderung im Grundbuch wird bei Kauf und Erbschaft notwendig. Soll die Immobilie also wie oben erwähnt, an die Kinder vererbt werden, muss dies im Grundbuch festgehalten werden. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Eigentumsverhältnisse auch wirklich exakt dokumentiert sind und es nicht zu Missverständnissen kommen kann.

Grundsätzlich muss sich jeder im Klaren darüber sein, dass eine Grundbuchänderung auch immer mit Kosten verbunden ist. Diese ist abhängig vom Wert der Immobilie, kann aber schnell dreistellige Summen erreichen. Bei einer Änderung des Grundbuchseintrags über einen Notar können noch weitere Kosten hinzukommen. Einziger Vorteil: Wird der Grundbucheintrag aufgrund einer Erbschaft auf Antrag der Erben geändert, so entstehen keine Kosten beim Grundbuchamt – allerdings müssen dafür alle Fristen eingehalten werden.


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