Startseite | Preise | Registrieren | Login | Merkzettel | Mein Bereich

WOHNEN IN MV - Immobilien Mecklenburg-Vorpommern
Immobiliensuche in Mecklenburg-VorpommernBranchensuche in Mecklenburg-VorpommernImmobilien inserieren und vermieten oder verkaufenLoginbereich

Schnellsuche: Anzeigen Nr. oder WIMV-Nr.
Gefällts dir?

Immobilien-Nachrichten

Auch in Deutschland Millionen Kubikmeter Dämmungsgifte


Veröffentlicht am 06.09.2017 von | Mehr Informationen zur Redaktion


hbcd dämmstoff umwelt risiko

In Dämmstoff wurde ein Flammschutzmittel entdeckt, dass für den Menschen giftig ist und aus dem Material quasi Sondermüll macht. Das sogenannte HBCD (Hexabromcyclododecan) wird seit 1960 in Styropor-Dämmstoffen verwendet und ist ein Mittel für den Flammschutz. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass HBCD schädlich ist.

Doch wohin mit den alten Dämmstoffen? Dachdeckerfirmen stehen vor großen Problemen, denn sie müssen nun große Mengen davon entsorgen. Doch dieses gestaltet sich gar nicht so einfach. Der Dämmstoff muss in speziellen Anlagen vernichtet werden, wofür es nicht viele Annahmestellen gibt.

Aus diesem Grund wird das Problem in den nächsten Jahren noch zunehmen, denn in Deutschland kleben mehr als 800 Millionen Quadratmeter Dämmung an den Hauswänden. Pro Jahr kommen 40 Millionen Quadratmeter hinzu – mittlerweile zum Glück ohne HBCD. Denn seit Mitte 2014 , als bekannt wurde wie schädlich der Stoff ist, werden Dämmplatten mit einem alternativen Flammschutzmittel hergestellt.

Wie schädlich ist HBCD wirklich?

Laut Angaben des Umweltbundesamt Deutschlands hat HBCD sehr viele negative Eigenschaften. Es ist giftig für Organismen im Wasser, wie zum Beispiel für Algen. Es wird in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut und es reichert sich in Lebewesen an. Es wird daher als „besorgniserregender Stoff“ bezeichnet.  Aus diesem Grund darf seit 2015 kein HBCD mehr in den Verkehr gebracht werden. Menschen die in einem Haus mit einer Dämmung mit HBCD leben, sind jedoch nicht unmittelbar gefährdet. HBCD wird auch nicht als krebserregend eingestuft.

Es soll lediglich verhindert werden, dass sich HBCD in der Umwelt und in den Organismen weiter anreichert. Aus diesem Grund ist es mittlerweile verboten, es in den Umlauf zu bringen.

Wohin mit dem Müll?

Und hier beginnt dann ein weitere große Herausforderung: Die Entsorgung. In Deutschlang gibt es nur wenige Annahmestellen für HBCD, denn eine solche Dämmplatte gilt als gefährlicher Abfall. Wie genau sie wirklich entsorgt werden ist unklar. Da die Dämmplatten nicht offiziell als Sondermüll gelten. Müssen keine Nachweise oder Dokumentationen über den Verbleib der Materialien erfolgen. Eigentlich müssten die HBCD-Platten in die Müllverbrennungsanlage wandern, doch ist dem wirklich so?

Untersuchungen zeigen, dass die Entsorgungskosten extrem hoch sind, weil die Platten, die vor allem aus Erdöl bestehen, beim Verbrennen eine sehr große Hitze erzeugen. Entsorgungsfirmen können sie deshalb nur in kleinen Mengen verbrennen – das macht das Ganze sehr teuer. Möglich wäre auch, dass ein Teil der Platten als Ersatzbrennstoff in Industriekraftwerken genutzt wird. Auch auf Deponien wurden schon Dämmplatten gefunden, obwohl sie eigentlich nicht hätten dort abgelagert werden dürfen.

Die ordnungsgemäße Entsorgung kann also nur sichergestellt werden, wenn die belasteten Dämmplatten doch noch als Sondermüll klassifiziert werden. Der Nachteil: Die Kosten für die Entsorgung würden noch weiter steigen und diese hätte der Hausbesitzer zu tragen.

 


Es wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegebenEs wurden bisher keine Bewertungen zur Anzeige abgegeben (0)             Bewertung schreiben

Weitere interessante News und Ratgeberthemen

- Immobilien-Nachrichten
- Ratgeber Vermieter
- Ratgeber Mieter
- Mietrecht
- Baufinanzierung
- Immobilienkauf
- Immobilienmarketing



Nach oben

Immobilien | Immobilien zum Kauf | Immobilien zur Miete | Hauskauf | Mietshaus | Eigentumswohnung | Mietwohnung | Gewerbeimmobilien | Grundstücke | Mietspiegel

Über uns | Presse | Umweltschutz | Verlinken Sie uns | Jobs | Preise | Hier werben | Kontakt | Haftungsausschluss | AGB

Ein Projekt vonDREILAUT werbeagentur - Copyright © WOHNEN IN MV - Immobilien in Mecklenburg-Vorpommern Impressum | Hilfe | Sitemap | Orte