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Notarkosten: Der Kauf einer Immobilie wird teurer


Veröffentlicht am 24.07.2013 von | Mehr Informationen zur Redaktion


Notarkosten werden steigenZum 1. August 2013 wurde ein neues Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) verabschiedet, das an Stelle der bisherigen Gebührenordnung für Notare in Kraft gesetzt wird. Dieses neue Gesetz geht sowohl mit negativen als auch positiven Veränderungen einher. Tatsache ist jedoch, dass  Immobilieninteressenten ab 01.08.2013 deutlich mehr Notargebühren für den Kauf einer Immobilie bezahlen müssen. Es geht dabei um eine Erhöhung von bis zu 20 %.  Im Gegenzug werden jedoch die Gebühren für das notarielle Anderkonto beachtlich reduziert.

Die Nebenkosten beim Kauf eines Eigenheimes

Auch wenn die notariellen Gebühren ab August 2013 steigen werden, machen sie dennoch nur einen kleinen Teil der Nebenkosten aus, die beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses anfallen. Sie betragen für den Notar auch künftig nur etwa 1,5 - 2 % der Kaufsumme. Makler hingegen verlangen für ihre Dienstleistung bis zu 5,95 % des Kaufpreises und liegen dabei weit über der notariellen Kostenordnung.  

Die Gebühren eines Notars sind zudem abhängig von der Leistung, die er erbringt und unterscheiden sich in Beratung, Entwurf, Beurkundung, Veranlassung der Grundbucheintragung, etc.  Je nach Aufwand der notariellen Betreuung müssen Immoblienkäufer künftig Kostensteigerungen von bis zu 20 % in Kauf nehmen. Andererseits sieht das neue Gerichts- und Notarkostengesetz Gebührensenkungen im Bereich des Notaranderkontos vor. Insbesondere im Stadtstaat Hamburg, wo die Abwicklung von Immobilienkäufen über Notaranderkonten eine alte Tradition darstellt, werden Kostensenkungen in diesem Bereich durch das neue Gesetz bis zu 60 % deutlich werden. Betroffen von der Gebührensenkung ist aber auch die Löschung einer im Grundbuch eingetragenen Grundschuld.

Unterschiedlich werden hingegen die Grunderwerbsteuern gehandhabt. Sie liegen in der Verantwortung der jeweiligen Bundesländer und sind daher von Bundesland zu Bundesland variabel. Allerdings ist auch hier ein Konkurrenzdenken feststellbar, denn Grunderwerbsteuern zählen zu wichtigen Einnahmequellen einer Kommune. Seit Jahren können aufwärtssteigende Erhöhungen der Grunderwerbsteuern beobachtet werden, die auch Spitzensätze von 6,5 % nicht ausschließen.

Für die gesamten Nebenerwerbskosten beim Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Hauses müssen daher künftig bis zu 14 % des Kaufpreises veranschlagt werden, vor allem dann, wenn die Vermittlung des Objektes durch ein Maklerbüro vorgenommen wurde. 

Attraktivität durch niedrige Zinssätze

Die Zinsentwicklung der vergangenen Jahre wirkte sich vor allem für Immobilienkäufer sehr positiv aus. Seit vielen Jahren ermöglichen niedrige Zinssätze es auch Menschen mit mittlerem oder kleinem Einkommen, in ein Eigenheim zu finanzieren. Wer bei einem niedrigen Zinssatz eine Zinsbindung von 10 Jahren erzielen kann, spart eine große Summe an Kapital ein und kann so durchaus die Preissteigerungen der Nebenerwerbskosten auffangen.

Falls auch Sie den Kauf einer Immobilie in Betracht ziehen, beobachten Sie daher intensiv die Zinsentwicklungen. Schließlich stellen die Darlehenszinsen mit Abstand die größte Position der Nebenkosten dar, die sich wie ein roter Faden über den gesamten Darlehensverlauf strecken.

Aktuell sind die Zinsen auf einem Tiefstand und liegen bei etwa 2,5 Prozent. Daher ist der Immobilienkauf derzeit attraktiv wie nie zuvor.

Dennoch ist absehbar, dass die Zinspreisentwicklung nicht auf diesem unteren Niveau bleiben wird, sondern langfristig wieder steigen wird. Tritt dieser Fall ein, wird der Immobilienmarkt für den klassischen Verbraucher mit mittlerem Einkommen allerdings zu einem Spagatakt, den er kaum noch bewältigen kann.

Immobilie als Altersvorsorge

Auch wenn sich die Anschaffung einer Immobilie durch höhere Notarkosten ab August 2013 etwas verteuert, ist und bleibt eine eigene Immobilie dennoch eine verlässliche Altersvorsorge. Dies inbesondere im Hinblick darauf, dass gerade auch Mieten für Wohnungen und Häuser stetig und rasant steigen und preiswerter Wohnraum vor allem in Ballungszentren immer schwerer zu finden ist.


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